EU-Jugendstrategie ab 2019 verabschiedet
Die Eckpunkte für die nächsten neun Jahre jugendpolitischer Zusammenarbeit in Europa stehen. Der Rat der EU nahm auf seiner Tagung am 26. November in Brüssel dazu eine Entschließung an.
Die Eckpunkte für die nächsten neun Jahre jugendpolitischer Zusammenarbeit in Europa stehen. Der Rat der EU nahm auf seiner Tagung am 26. November in Brüssel dazu eine Entschließung an.
Der Rat der EU-Jugendminister will bessere Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit mit jungen Migranten und Migrantinnen. Die Integration junger Geflüchteter steht dabei im Fokus. Die für Europa politisch wichtige Botschaft ist, dass Jugendarbeit sich an alle jungen Menschen gleichermaßen wenden soll.
Am 26. November 2018 hat der Rat seinen Standpunkt (partielle allgemeine Ausrichtung) zum Europäischen Solidaritätskorps ab 2021 festgelegt. Das Europäische Solidaritätskorps soll dann weiterhin Hunderttausenden junger Menschen die Möglichkeit bieten, sich überall in Europa bei solidarischen Tätigkeiten zum Wohle der Gesellschaft zu engagieren, als Freiwillige, Arbeitnehmer oder Praktikanten.
Mit der Annahme von Schlussfolgerungen zur „Smarten Jugendarbeit“ haben die Jugendminister und Jugendministerinnen der EU in ihrer Ratssitzung am 20. November verabredet, Rahmenbedingungen für eine smarte Jugendarbeit zu schaffen. Der estnische EU-Vorsitz brachte das Thema als einen seiner Schwerpunkte für die jugendpolitische Zusammenarbeit ein.
In seiner Sitzung am 20. November in Brüssel hat sich der EU-Jugendministerrat auf eine Position zu dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Rechtsrahmen zum Europäischen Solidaritätskorps verständigt. Damit ist das Programm nicht verabschiedet, sondern nur der nächste Schritt in den Verhandlungen gegangen worden. Ende Januar wird das Europäische Parlament seine Haltung abstimmen.
Ein Baustein ist die nationale Anerkennung nicht-formaler und informeller Lernergebnisse bis 2014.
Mitgliedstaaten und EU sollen mehr für die kulturelle Teilhabe tun und die “kulturelle Dimension” als Querschnittsidee aufnehmen.
Der Beschluss der EU-Jugendminister und -ministerinnen liefert eine umfangreiche Definition von Jugendarbeit und fordert ihre politische Anerkennung.
Bereiche wie Mobilität, Teilhabe, nicht formales und informelles Lernen sollten integraler Bestandteil der Durchführung von Barrosos Europa 2020 – Initiative sein, gerade auch dann, wenn es um Jugendarbeitslosigkeit geht.
Die EU-Mitgliedstaaten wollen mehr für die Bildung und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund tun.
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Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Was genau ist die EU-Jugendstrategie, was sind ihre Instrumente, wie soll sie in Deutschland umgesetzt werden? Antworten darauf gibt die Broschüre „Die EU-Jugendstrategie 2010-2018“.