„Strukturell gehört der Internationale Jugendaustausch als Teil der Internationalen Jugendarbeit zur eigenständigen Jugendpolitik.“
Prof. Dr. Andreas Thimmel, Leiter des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung an der Fachhochschule Köln
Prof. Dr. Andreas Thimmel, Leiter des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung an der Fachhochschule Köln
Jochen Rummenhöller, Referent für internationale Aufgaben beim DBJR
Der für Sport zuständige Ministerrat der EU hat sich Ende Mai für eine bestmögliche Nutzung des Breitensports bei der Entwicklung von Querschnittskompetenzen bei jungen Menschen ausgesprochen. Dabei geht es um die Stärkung der nicht formalen und informellen Lernmöglichkeiten im Breitensport, vor allem durch freiwillige Aktivitäten.
Anfang Mai kamen Expertinnen und Experten zur Fachtagung „Kompetent in die Zukunft“ zusammen, um sich zu den Themen Kompetenzmodelle und Validierung in der Jugendarbeit auszutauschen.
Prof. Dr. Peter Dehnbostel ist Professor für Betriebliches Bildungsmanagement am Department Bildung der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). Dort lehrt er im berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungs- und Kompetenzmanagement. Er ist Mitverfasser der Expertise „Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) – Herausforderung und Chance für die Jugendsozialarbeit“, herausgegeben vom AWO Bundesverband e.V.
JUGEND für Europa sprach mit ihm über Kompetenzorientierung in der Jugendarbeit.
Seit dem Wintersemester 2014/2015 gibt es an der Hochschule Kempten den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit“.
JUGEND für Europa sprach mit Thomas Miller, M. A., wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, über Zielgruppen und Zugänge.
Gestrichene Sozialleistungen für Jugendliche mit Behinderung bei längeren Auslandsaufenthalten, kaum zu bewältigende bürokratische Schwierigkeiten in der Visabeantragung – dem internationalen Jugendaustausch stehen trotz insgesamt verbesserter Rahmenbedingungen noch immer viele Hürden im Weg. Die bestehenden Hindernisse und mögliche Lösungen diskutierten die Leitungen von JUGEND für Europa und IJAB, der bilateralen Jugendwerke und Koordinierungsstellen, mit Bundestagsabgeordneten am 21. Mai in Berlin.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Debatte um Kompetenzmodelle und Validierungsprozesse – mit aktueller Bedeutung für die Entwicklung der jeweiligen Qualifikationsrahmen bzw. die Umsetzung der Ratsempfehlung zur Validierung non-formalen und informellen Lernens.
JUGEND für Europa und die Nationalagentur Erasmus+ in Österreich sowie die Geschäftsstelle von aufZAQ laden Sie herzlich zur Fachtagung „Kompetent in die Zukunft“ vom 4. – 6. Mai 2015 nach München ein.
Die Dokumentation zum Modellprojekt „Grenzüberschreitende Lernmobilität ermöglichen“ ist erschienen. Sie gibt Handlungsempfehlungen für mehr Lernmobilität für mehr Jugendliche.
Der Rat der EU hat eine aktualisierte, verkürzte Position zu der seit Jahren debattierten EU-Visum-Verordnung formuliert. Diese Initiative der Europäischen Kommission schreibt die Bedingungen fest, unter denen Drittstaatsangehörige in die EU einreisen dürfen, um dort zu forschen, zu studieren, an Austausch- oder Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen, Freiwilligenarbeit zu leisten oder als Au-Pair Auslandserfahrung zu sammeln.
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Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Was genau ist die EU-Jugendstrategie, was sind ihre Instrumente, wie soll sie in Deutschland umgesetzt werden? Antworten darauf gibt die Broschüre „Die EU-Jugendstrategie 2010-2018“.