“Europa braucht uns – Wir brauchen Europa”: Der DBJR verabschiedet sein Positionspapier
Die DBJR-Vollversammlung hat am 26./27. Oktober 2018 die Position „Europa braucht uns – Wir brauchen Europa“ beschlossen.
Die DBJR-Vollversammlung hat am 26./27. Oktober 2018 die Position „Europa braucht uns – Wir brauchen Europa“ beschlossen.
Im Mai 2019 ist Europawwahl:Unter dem Motto diesmalwaehleich.eu richtet sich die Kampagne an ausgewählte Zielgruppen, die sich generell für die EU interessieren, aber wenig zur Europawahl gehen. Dazu gehören laut Analysen auch junge Erwachsene, besonders Erstwählerinnen und Erstwähler sowie Studierende.
Das neue EU-Programm hat mit der Schlussabstimmung im Europäischen Parlaments eine weitere formale Hürde genommen.
Die EU-Kommission schlägt für die nächste mehrjährige Finanzplanung 2021-2027 eine weitere Programmphase für das Europäische Solidaritätskorps vor. Das Programm soll dann über ein Budget von 1,26 Mrd. EUR verfügen.
Das Europäische Parlament und der Rat haben eine politische Einigung über den Vorschlag der Kommission erzielt, das Europäische Solidaritätskorps bis 2020 mit eigenem Budget und Rechtsrahmen auszustatten. Das Programm soll offiziell am 01.10.2018 in Kraft treten. JUGEND für Europa wird Nationale Agentur für die Umsetzung in Deutschland. Eine erste Antragsrunde wird es im Oktober 2018 geben.
Klima schützen, Lernen ohne Leistungsdruck, mehr Möglichkeiten Europa zu entdecken, eine solidarische Flüchtlingspolitik. Das sind einige Forderungen aus der Beteiligungsrunde „du »EUROPA» wir“. Junge Menschen konnten diskutieren und abstimmen, was ihnen für das Europa der Zukunft wichtig ist und was Jugendpolitik dazu beitragen kann. Eine Zusammenfassung aller Ergebnisse steht jetzt zur Verfügung.
Im Mai 2019 wird das Europäische Parlament neu gewählt werden. Bis dahin möchte die EU-Kommission die Diskussionen um eine neue EU-Jugendstrategie und über die nächste Programmgeneration von Erasmus+ zum Abschluss bringen. Gleichzeitig hat die grundsätzliche Debatte um den Mehrjährigen Finanzrahmen für die EU ab 2021 begonnen. Am 13. März diskutierten in Berlin auf Einladung von IJAB und JUGEND für Europa freie und öffentliche Träger über ihre Erwartungen an diese Politikprozesse.
Berichterstatterin Helga Trüpel (MEP) hat das Mandat, für das Europäische Parlament in die Verhandlungen mit dem Rat der EU und der EU-Kommission zur Ausgestaltung des ESK zu gehen. In wichtigen Punkten liegen die Ansichten noch weit auseinander, doch die Zeit drängt. Eines ist jetzt schon klar: Der Begriff “Europäische Solidarität” hat viele Facetten.
Der aktuelle Mehrjährige Finanzrahmen der EU gefällt dem Europäischen Jugendforum (EYF) ganz und gar nicht. Weniger als 2% des kommenden EU-Haushalts werden direkt für Jugendbelange ausgegeben, weniger als 30 Euro pro Jugendlichen stellt die EU im Jahr zur Verfügung. Nur 1,36% des EU-Haushalts macht das gegenwärtige Erasmus+ -Programm aus – für das EYF Anlass, sich Gedanken über die Zeit nach 2020 zu machen, auch für das Konzept eines Nachfolge-Programms.
Am 26. Februar stellte Dr. Helga Trüpel (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament, in Berlin ihren Bericht zum Europäischen Solidaritätskorps (ESK) vor. Dieser bildet die Grundlage für die Positionierung des Parlaments zum Programm-Vorschlag der Kommission. In einem Interview mit JUGEND für Europa gab sie Einblicke in die aktuelle politische Diskussion um das neue Programm.
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Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Was genau ist die EU-Jugendstrategie, was sind ihre Instrumente, wie soll sie in Deutschland umgesetzt werden? Antworten darauf gibt die Broschüre „Die EU-Jugendstrategie 2010-2018“.