Zuversichtlich: Die Deutsche Sportjugend (dsj) bezieht Stellung zu "Erasmus für alle"

"Erasmus für alle" beinhaltet auch ein eigenes Sportkapitel. Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat ihr Positionspapier zum Programmvorschlag verabschiedet.

Die Deutsche Sportjugend (dsj) begrüßt die Einsetzung eines eigenen Kapitels zur Förderung des Sports im Programm "Erasmus für alle" und betont, dass sie sich bereits in Vorbereitung eines geplanten Sportförderprogramms im Rahmen der sogenannten Vorbereitenden Maßnahmen für die Akzeptanz der Kinder- und Jugendarbeit im Sport stark gemacht hatte und dabei die Relevanz von Projektthemen und Netzwerkarbeit aufzeigen konnte.

Mit der Durchführung von Projekten hatte hat die Deutsche Sportjugend so entscheidend die Prägung des zukünftigen EU-Sportförderprogramm mitgestaltet.

Seit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages nimmt, so betont das Papier weiter, die Europäische Union damit erstmals ihre nunmehr im Primärrecht verankerte Kompetenz für den Sport wahr.

Die Deutsche Sportjugend (dsj) begrüßt die vorgeschlagenen Themenbereiche:

  • Prävention von Gewalt, Rassismus und Intoleranz;
  • gesundheitsfördernde körperliche Aktivität;
  • soziale Eingliederung im und durch den Sport;
  • ehrenamtliche Tätigkeit im Sport;
  • Dopingprävention;
  • nachhaltige Entwicklung im und durch den Sport sowie
  • Kinder- und Jugendschutz im Sport

und hebt hervor, dass für eine hohe Beteiligung der Sportorganisationen am Programm auch die Bedürfnisse der Sportstrukturen nicht aus den Augen zu verlieren sind. Die Umsetzungsebene von Kinder- und Jugendsportprojekten sei meist die Vereinsebene.

Bei der Ausgestaltung des Programms sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:

  • Vorauszahlungen von mindestens 80 %;
  • Pauschalbeträge einführen;
  • Betriebskosten als Fördermöglichkeit wieder aufnehmen;
  • keine verpflichtende Kofinanzierung aus dem privaten Sektor.

Das Positionspapier enthält auch ein klares Bekenntnis zu einem möglichst eigenständigen Jugendprogramm ab 2014: Die dsj unterstützt damit auch die Forderung anderer nationaler Jugendverbände und des Europäischen Jugendforums, dass in einem umfassenden europäischen Bildungsprogramm dem Jugendbereich zumindest ein eigenes Kapitel zugewandt sein muss.

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