"transitions": Kooperationsprojekt zum Thema "Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf" startet mit Expertentreffen

"transitions. Gelingende Übergänge in Ausbildung und Arbeit" ist ein multilaterales Kooperationsprojekt im Rahmen der EU-Jugendstrategie und beginnt am 14.02.2012 mit einem ersten Expertentreffen. "transitions" wird von IJAB im Auftrag des Bundesjugendministeriums umsetzt.

Hintergrund

Viele junge Menschen sind aktuell von Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Arbeit betroffen. Die Anzahl junger Menschen, die die Schule frühzeitig und ohne qualifizierenden Abschluss verlassen, ist hoch. Die Phasen des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beruf sind länger und komplexer geworden. Trotz einer Vielzahl an Maßnahmen und Programmen gelingt es häufig nicht, junge Menschen erfolgreich in die Arbeitswelt zu integrieren.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch international nimmt die Gestaltung von Übergangsprozessen eine wichtige Bedeutung ein. Die Europäische Union legt mit der Strategie Europa 2020 und der Jugendstrategie einen Schwerpunkt auf diese Herausforderungen. Auch in der Partnerschaft zwischen der EU und dem Europarat ist dieses Thema von Belang.

Ziele

Ziel des Projektes "transitions. Gelingende Übergänge in Ausbildung und Arbeit" ist es, durch internationalen Austausch auf verschiedenen Ebenen Anregungen für eine Weiterentwicklung der deutschen Praxis zu erhalten. IJAB führt dieses Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durch. Es ist eines von fünf multilateralen Kooperationsprojekten, die die Bearbeitung von zentralen Schwerpunktthemen des BMFSFJ durch internationale und europäische Expertise bereichern wollen. Umgekehrt sollen die Projektergebnisse auch auf europäischer Ebene der EU-Kommission, den beteiligten Partnerländern und weiteren interessierten Ländern zur Verfügung gestellt werden.

Expertentreffen als Auftakt

Das Expertentreffen, das am 14.02.2012 in Köln stattfindet, ist der nationale Auftakt des auf drei Jahre angelegten Projektes. Es dient der Abstimmung von Bedarfen und Interessen der unterschiedlichen Akteure. Gemeinsam mit Fachexpert(inn)en, Praktiker(inne)n, politischen Entscheidungsträger(inne)n und Wissenschaftler(inne)n werden aktuelle Herausforderungen für das Projekt identifiziert. Darüber hinaus ist es Ziel des Treffens, Fragestellungen für den Erfahrungsaustausch mit den internationalen Partnern zu entwickeln. Neben der Information über die Projektziele sollen Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit sondiert werden. Rund 30 Expertinnen und Experten sowie Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, die sich beruflich mit dem Thema "Übergänge" beschäftigen, werden zu diesem Treffen erwartet.

(Quelle: http://www.ijab.de)

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