Rheinland Pfalz macht sich grenzübergreifend für die EU-Jugendstrategie stark

Das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz möchte seinen Vorsitz in den Gremien der interregionalen Kooperationsstrukturen Oberrheinregion sowie der EU-Region Saar-Lor-Lux nutzen, um die EU-Jugendstrategie als gemeinsames Thema einzubringen.

Die EU-Region, auch bekannt unter dem Begriff „Großregion“ bringt das Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, die Französische Gemeinschaft und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens zusammen. Rheinland-Pfalz hat hier von 2013 bis 2015 den Vorsitz inne. Das Land leitet für den Zeitraum ebenfalls die Arbeitsgruppe Jugend. In den Arbeitsgruppen arbeiten die Partnerregionen institutionell zu ausgewählten Themen zusammen. Das Ministerium strebt an, die EU-Jugendstrategie explizit im Arbeitsplan der AG „Jugend“ zu verankern. Sollten alle beteiligten Länder der Großregion diesem Arbeitsplan zustimmen, würde die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zu einem gemeinsamen Anliegen werden.

Auch in den Arbeitszusammenhängen der Oberrheinregion, der sogenannten Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz (ORK) hat Rheinland-Pfalz den Vorsitz für die ständige Arbeitsgruppe „Jugend“ für die Jahre 2012 bis 2014. Die AG setzte sich seit ihrer Gründung im Jahr 1995 grundsätzlich für eine verstärkte Zusammenarbeit der Verwaltungen, Fachinstitutionen und Verbände im Bereich der außerschulischen Bildung Kinder und Jugendlicher am Oberrhein ein.

Bereits jetzt werden grenzüberschreitende Begegnungen und Projekte sowie die Mobilität von Kindern, Jugendlichen und Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit gefördert, um die Identifikation mit dem gemeinsamen Lebensraum Oberrhein zu unterstützen. Die Arbeitsgruppe will u.a. Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit (haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit, Kinder- und Jugendanimateure) für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein zu sensibilisieren. Rheinland-Pfalz möchte sein Mandat nutzen, um ein Projekt zur Zusammenarbeit in Sachen grenzüberschreitende Lernorte anzuregen.

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