Position: DBJR legt Forderungen an ein Europäisches Solidaritätskorps vor

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) begleitet die Einführung des Europäischen Solidaritätskorps mit Skepsis.

 

In dem vorliegenden Papier legt der DBJR seine Forderung an ein Europäisches Solidaritätskorps vor. Im Vordergrund steht die Forderung, dass bestehende und gut funktionierende Programme durch das Korps nicht benachteiligt werden dürften. Weitere zentrale Punkte sind:

  • die strikte Trennung von Beschäftigungs- und Freiwilligendiensten,
  • das Verhältnis zu Erasmus+ JUGEND IN AKTION,
  • die Rolle der Nationalen Agenturen,
  • die Sicherung von hohen Qualitätsstandards sowie
  • die Inklusion von benachteiligten jungen Menschen.

Das Papier schließt mit einer Vision von Freiwilligendiensten. Darin betont der DBJR, dass die Definition von Freiwilligenarbeit im aktuellen Vorschlag der EU-Kommission mit Vollzeit und bis 12 Monate lang stark eingeschränkt sein. Dies entspräche nicht der Realität vieler Freiwilliger und führe zu größerer Vermischung mit beschäftigungspolitischen Maßnahmen. Die Auflistung solidarischer Tätigkeit hingegen sei zu weit gefasst, Jugendverbände würden als Hauptakteure nicht genannt. Die Träger der Jugendarbeit – Jugendverbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen – müssten an der Entwicklung und der Umsetzung auf allen Ebenen beteiligt sein.

Quelle: DBJR

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