Konsultationen: Eure Meinung zählt!

Ein wichtiges Element des Strukturierten Dialogs ist die Zusammenfassung der Anliegen, Vorschläge und Positionen von Jugendlichen. Die Konsultationen dienen dazu, Anliegen, Vorschläge, Positionen, Dialogergebnisse etc. zu sammeln und zu sortieren. Um möglichst vielen die Möglichkeit zu bieten sich zu beteiligen, richtete der DBJR ein Online-Verfahren ein.

Infos zur Konsultation „freiwillig • international • mobil: Die Mobilität von jungen Freiwilligen“

Im Mittelpunkt dieser Konsultation steht die Frage, wie mehr junge Menschen motiviert werden können, als Freiwillige ins Ausland zu gehen. Wo gibt es Hindernisse? Wo besteht Verbesserungsbedarf für Projektträger, Politik und Gesellschaft?

Jugendlichen und Jugendorganisationen in Deutschland sind in den nächsten Wochen dazu aufgerufen, sich mit ihren Meinungen, Erfahrungen, Positionen und Vorschlägen zur Mobilität von jungen Freiwilligen an dieser Konsultation zu beteiligen.

So funktioniert’s

Bis zum 15. Januar 2012 werden Meinungen, Positionen und Vorschläge zur Mobilität von jungen Freiwilligen gesammelt. In einer zweiten Phase (17. – 31. Januar 2012) werden dann alle Teilnehmer/-innen der Konsultation gebeten, aus den gesammelten Beiträgen diejenigen auszuwählen, die ihnen am wichtigsten sind. Auf der Grundlage ihrer Bewertungen wird die Koordinierungsstelle für den Strukturierten Dialog anschließend eine Zusammenfassung erstellen.

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Die Konsultationsergebnisse werden in den deutschen Beitrag für den 2012 erscheinenden EU-Jugendbericht einfließen und dort explizit als Beitrag von jungen Menschen gekennzeichnet sein. Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Antworten in seine Aktivitäten zur Förderung der internationalen Mobilität junger Freiwilliger einbeziehen.

Zur Online-Konsultation freiwillig • international • mobil

Infos zur Konsultation „Ausreichend wertgeschätzt? Anerkennung außerschulischer Bildung“

Bildung findet nicht nur in der (Hoch-)Schule oder am Ausbildungsplatz statt. Wissen, neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwirbt man auch außerhalb des sogenannten formalen Bildungssystems. Eine besondere Rolle spielen dabei außerschulisch organisierte Gruppenaktivitäten, bei denen die Teilnahme freiwillig ist.

Dazu zählen zum Beispiel der Videoworkshop im Jugendzentrum, die Jugendfreizeit in den Osterferien, der Theaterkurs, die Organisation des Adventsbasars mit der Jugendgruppe, das Sommerlager, das Geocaching-Projekt, die Ausbildung zum/zur Gruppenleiter/-in, die Projektwerkstatt der Jugendinitiative, die Jugendbegegnung in Tschechien, das Vorbereitungsseminar für den Freiwilligendienst, der Berufsorientierungskurs, der Schülerzeitungsworkshop, das Teamtraining im Hochseilgarten, die Gedenkstättenfahrt nach Sachsenhausen, die Gruppenstunde zum Thema Wasser…

Häufig merkt man erst bei genauerem Hinsehen, dass man dabei vieles lernt. Die Freiwilligkeit, der Spaß und die Praxiserfahrung stehen im Vordergrund und nicht unbedingt die Lerninhalte. Außerschulische Bildungsangebote leisten einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung, das gesellschaftliche Engagement, den Erwerb von Schlüsselkompetenzen und vieles mehr. Leider wird dies von Jugendlichen selbst, ihren Freunden und Familien, der Gesellschaft, der Politik, den staatlichen Bildungsinstitutionen, dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt etc. nicht ausreichend wertgeschätzt und anerkannt.

Seit längerem beraten Experten/-innen aus Wissenschaft und Praxis, politisch Verantwortliche und Jugendvertreter/ -innen in Deutschland, aber auch europaweit darüber, wie die Anerkennung und die Sichtbarkeit außerschulischer Bildungsangebote und Gruppenaktivitäten verbessert werden könnten. In den kommenden Jahren wollen die Jugendministerien auf Bundes- und Landesebene das Thema stärker voranbringen. Dabei wollen sie auch explizit junge Menschen beteiligen und deren Erfahrungen, Meinungen, Ideen, Vorschläge und Forderungen direkt in ihre Beratungen einbeziehen.

Diese Konsultation dient dazu, die Anliegen von Jugendlichen und Jugendorganisationen zum Thema „Anerkennung außerschulischer Bildung“ in einem möglichst transparenten Verfahren zusammenzutragen und zu bündeln.

So funktioniert’s

Bis zum 8. April 2012 werden Meinungen, Positionen und Vorschläge zur Anerkennung außerschulischer Bildung online gesammelt. In einer zweiten Phase (16. - 29. April 2012) erhalten alle Teilnehmer/-innen der Konsultation die Möglichkeit, aus den Beiträgen diejenigen auszuwählen, die ihnen am wichtigsten sind. Auf der Grundlage dieser Bewertungen wird die Koordinierungsstelle zur Umsetzung des Strukturierten Dialogs dann eine Zusammenfassung erstellen.

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Das Bundesjugendministerium und die Jugendministerien der Länder werden die Konsultationsergebnisse in ihre Beratungen und Aktivitäten zur Förderung der Sichtbarmachung und Anerkennung von außerschulischen Bildungsangeboten und Gruppenaktivitäten einbeziehen. Das Thema wird insbesondere bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie und der Entwicklung der sogenannten eigenständigen Jugendpolitik eine Rolle spielen. Die Jugendministerien von Bund und Ländern haben zugesagt, den Beteiligten ein Feedback zu geben.

Zur Online-Konsultation Ausreichend wertgeschätzt? Anerkennung außerschulischer Bildung

(Quelle: DBJR)

Kommentare

    Bislang gibt es zu diesem Beitrag noch keine Kommentare.

    Kommentar hinzufügen

    Wenn Sie sich einloggen, können Sie einen Kommentar verfassen.