Konsultation zum Jugendaustausch mit Nachbarländern der EU: Bund-Länder-AG und JUGEND für Europa geben Feedback

In der 2. Hälfte 2011 stand die Verbesserung des Jugendaustauschs mit EU-Nachbarländern im Zentrum des Strukturierten Dialogs auf europäischer Ebene. Die Mitglieder der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie und JUGEND für Europa haben sich mit den Ergebnissen der Konsultation in Deutschland auseinandergesetzt und zu ausgewählten Punkten und Forderungen ein Feedback formuliert.

Das Feedback der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe ist das zentrale Gremium für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie. Ihre Mitglieder entwickeln gemeinsame Positionen und Strategien und bereiten Entscheidungen über Ausrichtung und Steuerung der Umsetzung durch die jeweiligen Gremien von Bundesländern und Bundesregierung vor. Alle Bundesländer haben Mitglieder aus ihren obersten Landesjugendbehörden für die Bund-Länder AG benannt, die Bundesregierung ist durch das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend vertreten. 

Im Bereich der internationalen Jugendarbeit haben Bund und Länder in unterschiedlicher Zuständigkeit Anregungs- und Regelungsfunktionen und unterstützen durch ihre jeweiligen Förderprogramme Aktivitäten der internationalen Jugendarbeit. 

Bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland betreffen zwei Maßnahmen Fragen des internationalen Jugendaustauschs: 
Arbeiten zur Förderung der Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken im Themenkorridor „Neue Lernfelder für Jugendliche und Fachkräfte ermöglichen – Die EU-Jugendstrategie unterstützt die Integration sozial benachteiligter junger Menschen in das Regelsystem von Bildung, Ausbildung und Arbeit“ und
in der fachlichen Begleitung des Modellprojekts „Lernerfahrungen durch grenzüberschreitende Mobilität für Jugendliche ermöglichen“.

Bei diesen beiden Maßnahmen wird die Bund-Länder-Arbeitsgruppe die Ergebnisse der Konsultation berücksichtigen. Darüber hinaus greifen Bund und Länder die Anregungen und Ergebnisse im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten für die internationale Jugendarbeit auf und berücksichtigen diese bei der Umsetzung und Weiterentwicklung bestehender Fördermaßnahmen. 

Das Antwortschreiben der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Das Feedback von JUGEND für Europa

JUGEND für Europa setzt als Nationalagentur das europäische Förderprogramm JUGEND IN AKTION in Deutschland um. Ein „Fördertopf“ des Programms ist speziell für den Jugend- und Fachkräfteaustausch mit sogenannten benachbarten Partnerländern vorgesehen. Dazu zählen auch Länder in Ost- und Südosteuropa, der Kaukasusregion, dem Nahen Osten und Nordafrika. Damit ist JUGEND IN AKTION in Deutschland ein bedeutender Fördermittelgeber für Austauschmaßnahmen mit diesen Ländern. JUGEND für Europa hat sich deshalb mit den Ergebnissen der Konsultation beschäftigt und zu verschiedenen Punkten und Forderungen ein Feedback formuliert.

Das Antwortschreiben von JUGEND für Europa

 

(Quelle: www.strukturierter-dialog.de; DBJR)

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