Konsultation: Wer mehr junge Menschen an die Wahlurne bringen will, sollte an vielen Stellschrauben drehen

An der Frage, wie mehr Jugendliche dazu motiviert werden können wählen zu gehen, kommt man beim Thema „Beteiligung junger Menschen“ nicht vorbei. In den vergangenen Monaten waren deshalb Jugendliche und Jugendgruppen in ganz Europa aufgefordert, ihre Meinung und ihre Erfahrungen zum Thema "Jugendbeteiligung an Wahlen" einzubringen. Jetzt liegen die Konsultationsergebnisse aus Deutschland vor.

Die Konsultation lief in Deutschland vom 23. November 2011 bis 31. Januar 2012. Die Teilnahme stand allen Jugendlichen, Jugendgruppen, -verbänden, -initiativen, Schulklassen etc. offen. In einer ersten Konsultationsphase wurden bis zum 15. Januar 2012 Meinungen, Erfahrungen, Positionen und Vorschläge über ein Online-Beteiligungstool gesammelt.

In einer zweiten Konsultationsphase erhielten alle Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, mittels einer Online-Abstimmung die gesammelten Beiträge nach ihrer Wichtigkeit zu bewerten. Auf der Grundlage ihrer Bewertungen erstellte die Koordinierungsstelle zur Umsetzung des Strukturierten Dialogs im Auftrag der Nationalen Arbeitsgruppe für den Strukturierten Dialog abschließend eine Zusammenfassung.

Die Ergebnisse der Konsultationen aus der gesamten Europäischen Union werden vom 18. bis 21. März 2012 auf einer EU-Jugendkonferenz in Dänemark gebündelt. Dort werden Jugendvertreter und Vertreter der Jugendministerien aller 27 EU-Länder zusammenkommen und gemeinsam die Punkte herausarbeiten, die für Jugendliche in allen europäischen Ländern wichtig sind. Mit dem Ergebnis werden sich anschließend die EU-Jugendminister bei ihrer Tagung im Mai befassen. Darüber hinaus gehen die Ergebnisse als Empfehlungen an die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten, die sie bei ihren Aktivitäten zur Förderung der Wahlbeteiligung junger Menschen berücksichtigen sollen.

Alle Informationen zu den Konsultationsergebnissen finden Sie unter www.strukturierter-dialog.de

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