Konkret: Engagement für JiVE

JiVE ist Bestandteil der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland. JUGEND für Europa hat sich mit vier engagierten Menschen unterhalten, die JiVE vor Ort oder in ihrem Verband, in ihrer Einrichtung konkret werden lassen.

"Wir haben das Potential für mehr!" – Die Jugendbildungsstätte Welper macht mit bei ‚JiVE- International goes on‘

Brigitte Christiansen ist Bildungsreferentin an der Jugendbildungsstätte Welper in Hattingen. JUGEND für Europa sprach mit ihr auf dem Fachkolloquium im Juni über ihre Erfahrungen mit JiVE.

Zurzeit sind es 64 Partner, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, von Schulen und Schulsozialarbeit, Migrantenselbstorganisationen, Vereinen junger Migrantinnen und Migranten, Jugendbildungsstätten, Jugendmigrationsdiensten und vom Deutschen Jugendherbergswerk, die bei der JiVE-Teilinitiative ‚JiVE- International goes on‘ mitmachen.

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"Es gibt ihnen eine ganz andere Wertschätzung." – Die Stadt Lauenburg goes International

Friederike Betge ist Stadtjugendpflegerin der Stadt  Lauenburg und zuständig für das Team Kinder, Jugend, Schule und Sport. Sie erzählte JUGEND für Europa, wie Lauenburg zur JiVE-Teilinitiative ‚Kommune goes International‘ kam.

Im Rahmen der JiVE-Teilinitiative „Kommune goes International“ haben rund 20 Kommunen lokale Entwicklungspläne erarbeitet, um zusammen mit lokalen Partnerinnen und Partnern die Internationale Jugendarbeit vor allem als Angebot für Jugendliche mit Migrationshintergrund und benachteiligte Jugendliche zu stärken und zu verbreitern. Die Kommunen werden von einem Beratungsteam von IJAB, transfer e.V. und JUGEND für Europa beraten. Die Teilinitiative wird von IJAB betreut.

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"Ich wünsche mir, dass Internationale Jugendarbeit politischer wird!"

Navina Njiabi Bolla-Bong hat als Expertin an Maßnahmen der JiVE-Teilinitiative teilgenommen. Sie arbeitet im Pädagogischen Zentrum Aachen e.V., einer Fach- und Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausländischer, binationaler und deutscher Herkunft in der ‚Integrationsstelle für Zuwanderer und ihre Familien‘.

Mit der Teilinitiative ‚Diversitätsbewusste internationale Jugendarbeit‘ will JiVE den Diskurs über Konzepte von Integration und Diversität in der internationalen Jugendarbeit und der Jugendhilfe unterstützen. Unter anderem tauscht man sich darüber aus, wie ein ‚Empowerment‘ benachteiligter Jugendlicher und junger Menschen mit Migrationshintergrund durch die Teilnahme an Internationaler Jugendarbeit gelingen kann und inwieweit bestehende Ansätze und Methoden des interkulturellen Lernens dazu beitragen können. Dafür werden Expertenforen, Trainings- und Qualifizierungsangebote sowie Study Visits organisiert. Verantwortlich für diese Teilinitiative ist JUGEND für Europa.

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"Das Wichtigste wäre, dass alle beteiligten Stellen den Wert der Internationalen Jugendarbeit sehen." – Jugendsozialarbeit macht mobil

Daniela Keess, Referentin für internationale Zusammenarbeit beim Internationalen Bund (IB), einem freien Träger der Jugend-, Sozial und –Bildungsarbeit, ist einer der vier Partner in der JiVE-Teilinitiative ‚Jugendsozialarbeit macht mobil‘. JUGEND für Europa fragte sie auf dem Fachkolloquium im Juni nach den Ambitionen der Jugendsozialarbeit.

‚Jugendsozialarbeit macht mobil‘ heißt die Teilinitiative von JiVE, mit der auch der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit dazu beiträgt, dass sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene an internationaler Arbeit partizipieren. Damit dies gelingt, müssen die Bedingungen Internationaler Jugendarbeit auf die Bedarfe und Lebenssituationen der Jugendlichen im Bereich der Jugendsozialarbeit angepasst werden.Gleichzeitig gilt es, die Fachkräfte zu qualifizieren und Angebote attraktiver, erreichbarer und passender zu machen.

Dafür führen vier der Organisationen im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit – die AWO, die BAG EJSA, die BAG ÖRT und der IB  – über 24 Monate jeweils eine prozessorientierte ‚Entwicklungswerkstatt‘ mit mehreren Workshops durch.

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