"Junges Europa – Demokratie neu denken": Jugendliche aus der EU übergeben Deklaration in Berlin

Die Übergabe der Deklaration "Junges Europa – Demokratie neu denken" an verschiedene politische EntscheidungsträgerInnen am 06. November 2014 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin stellte einen erfolgreichen Abschluss des gleichnamigen Projektes dar.

Anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs in Europa, organisierte GOEUROPE.lkj) das Projekt mit Organisationen aus allen 28 Mitgliedsstaaten der EU, um mit Jugendlichen die gegenwärtige Demokratie unter die Lupe zu nehmen und Ideen für ein besseres Europa zu formulieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Michael Schneider, Leiter der Landesvertretung und Staatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt. Stellvertretend für die Bundesjugendministerin Frau Schwesig, begrüßte die parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks die Gäste und bedankte sich bei den jungen Europäerinnen und Europäern für ihre Mitwirkung am Projekt. Das Bundesministerium stellte die Deklaration am 12. Dezember 2014 dem EU-Jugendministerrat in Brüssel vor, um die Ideen der Jugendlichen in der EU weiter bekannt zu machen und die Ideen als Anregungen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU zu nutzen.

Die Deklaration

Die Deklaration umfasst neun Kapitel mit jeweils einer Problembeschreibung und Lösungsvorschlägen zu den Themen Transparenz, Gleichberechtigung, Bildung & Partizipation, EU-Strukturen, Mobilität, Wahlsysteme, Inklusion, Integration und Medien.

Für die jungen Europäerinnen und Europäer stellt der wachsende Vertrauensverlust in das politische System die größte Herausforderung für die Demokratie in der EU dar. Die mangelnde Transparenz begünstigt Korruption und verhindert die gleichrangige Berücksichtigung von Interessen. Trotz der sichtbaren Erfolge der Europäischen Integration gibt es immer noch gesellschaftliche Gruppen, die ungleich behandelt werden. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Nicht-EU-BürgerInnen, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, muss weiter gefördert werden, um das demokratische Leben in der EU zu stärken.

(Quelle: .lkj) - Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. / GOEUROPE!)

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