Gemeinsame Zielsetzungen im Bereich „Die Jugend besser verstehen und mehr über sie erfahren"

Im Rahmen der Folgemaßnahmen zum Weißbuch „Neuer Schwung für die Jugend Europas“ hat die EU-Kommission dem Rat einen Vorschlag für gemeinsame Zielsetzungen im Bereich „Die Jugend besser verstehen und mehr über sie erfahren" (jugendrelevante Forschung) vorgelegt. Diese Vorschläge werden auf der nächsten Sitzung der EU-Jugendminister am 27./28. Mai in Brüssel diskutiert.

via EU-Kommission

In der vorliegenden Mitteilung schlägt die Kommission gemeinsame Ziele für die Priorität „Die Jugend besser verstehen und mehr über sie erfahren“ vor. Der Vorschlag beruht auf der Auswertung eines Fragebogens, den die Mitgliedstaaten und Beitrittsländer beantwortet haben. Die Fragen bezogen sich auf die jeweils eigene Situation und die Erwartungen, die diese Länder an die europäische Ebene stellen. Der Vorschlag spiegelt den gemeinsamen Nenner der Antworten wider.

Die Mitteilung wendet sich mit den folgenden Zielformulierungen an den Rat:

  • Vorhandenes Wissen in prioritären Bereichen der Jugendpolitik (Partizipation, Information und Freiwilligentätigkeit) soll erfasst und Maßnahmen umgesetzt werden, die dieses Wissen ergänzen, aktualisieren und den Zugang dazu erleichtern.
  • In einem zweiten Schritt soll vorhandenes Wissen in weiteren für die Jugendpolitik relevanten prioritären Bereichen erfasst und Maßnahmen umgesetzt werden, die dieses Wissen ergänzen, aktualisieren und den Zugang dazu erleichtern.
  • Die Anwendung geeigneter Methoden und Instrumente soll die Qualität,

    Vergleichbarkeit und Relevanz des Wissens im Bereich der Jugendpolitik gewährleisten.

  • Austausch, Dialog und Netzwerke sollen ermöglicht und gefördert werden, um das Wissen in diesem Bereich allgemein bekannt zu machen und zukünftige Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen.
Zur Umsetzung der Ziele schlägt die EU-Kommission beispielsweise vor, bestehende oder zu gründende nationale Netzwerke durch die Einrichtung eines „EU-Netzwerks für jugendbezogenes Wissen“ zu koordinieren. Dieses Netzwerk soll von der Kommission gemeinsam mit ihren Partnern in diesem Bereich eingerichtet werden und Vertreter/innen aller relevanten Akteure zusammenführen, um Methoden und zukünftige Themen zu diskutieren und Good Practices auszutauschen.

Darüber hinaus mißt die Kommission der Nutzung des Programms JUGEND für die Umsetzung der beiden erstgenannten Ziele eine große Bedeutung bei.

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