Neuer Termin: Fachtagung "Grenzüberschreitende Mobilität als Lernort und die Dimensionen seiner Anerkennung"

JUGEND für Europa und IJAB laden für den 3. und 4. Dezember 2012 herzlich ein, gemeinsam mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten die verschiedenen Dimensionen der Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens genauer in den Blick zu nehmen.

Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven und konkreten Handlungsempfehlungen, die Anerkennung nicht formaler und informeller Bildung zu stärken und grenzüberschreitende Mobilität als Lernort sichtbarer zu machen.

Zunehmend sind internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen wichtig für das auf Vielfalt und Vernetzung basierende gesellschaftliche Zusammenleben und die beruflichen Biographien junger Menschen. Insbesondere die europäische und internationale Jugendarbeit kann in diesem Zusammenhang als nicht formaler und informeller Lernort einen wichtigen Beitrag leisten. Jugendliche erwerben durch ihre Lernerfahrungen aus Projekten grenzüberschreitender Mobilität nachhaltig wirksame Schlüsselkompetenzen. Dies stärkt ihre Persönlichkeit, ergänzt ihre formale Aus- und Weiterbildung und erhöht die Chancen auf persönliche Weiterentwicklung im Sinne lebenslangen Lernens und ihrer sozialen und beruflichen Integration. 

Die Potenziale der europäischen und internationalen Jugendarbeit als nicht formaler und informeller Lernort in diesem Sinne werden vor allem im Bereich der formalen und beruflichen Bildung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zu wenig wahrgenommen. Die Stärkung, Anerkennung und Sichtbarmachung der europäischen und internationalen Jugendarbeit als Lernort ist daher ein wichtiges jugend- und bildungspolitisches Ziel, das im Rahmen verschiedener Initiativen wie der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik, der Umsetzung der EU-Jugendstrategie, der Zusammenarbeit von nicht formaler und formaler Bildung und Entwicklung eines Deutschen Qualifikationsrahmens eine zentrale Rolle spielt. 

In der praktischen Umsetzung sind der Youthpass – als europäisches /internationales Instrument des Programms JUGEND IN AKTION - und die Nachweise International - als nationales Instrumentarium zur Anerkennung in Deutschland erfolgreiche Instrumente. Sie erkennen Lernerfahrungen an und machen diese sichtbar, dienen generell der Qualitätsverbesserung von Projekten und dem Kompetenzerwerb Einzelner in Projekten grenzüberschreitender Mobilität. Darüber hinaus hat die Anerkennung nicht formalen Lernens aber weitere wichtige Dimensionen.

Wir möchten Sie herzlich einladen, gemeinsam mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten die verschiedenen Dimensionen der Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens - die formale, die gesellschaftliche, die persönliche und die politische - genauer in den Blick zu nehmen und die aktuellen Entwicklungen zu sichten. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand in Deutschland und dem Handlungsbedarf in einzelnen Dimensionen der Anerkennung wird am zweiten Tag die Möglichkeit bestehen, Good-Practise Projekte kennenzulernen und sich durch internationale Beispiele inspirieren zu lassen. Ziel der Veranstaltung ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven und konkreten Handlungsempfehlungen, die Anerkennung nicht formaler und informeller Bildung zu stärken und grenzüberschreitende Mobilität als Lernort sichtbarer zu machen.

Anmeldung

Hier geht's zur Anmeldung mit pdf-Formular.

Für inhaltliche Rückfragen können Sie sich an Rita Bergstein, JUGEND für Europa wenden: bergstein@jfemail.de, Tel: +49 (0) 228 / 9506 271

 

(Quelle: JUGEND für Europa; IJAB)

Kommentare

    Bislang gibt es zu diesem Beitrag noch keine Kommentare.

    Kommentar hinzufügen

    Wenn Sie sich einloggen, können Sie einen Kommentar verfassen.