EYE2018: Junge Ideen für eine bessere Zukunft

Im Juni 2018 kamen 9000 Jugendliche in Straßburg zum "European Youth Event (EYE)" zusammen, um Ideen für ihre Zukunft in Europa zu entwickeln. Der Bericht liegt nun vor. Was passiert als nächstes mit den Vorschlägen und Forderungen?

Das Europäische Jugendtreffen ist eine Plattform für den Dialog zwischen jungen Bürgern und europäischen Politikern. Aber der Dialog hört nicht mit dem Ende des Events auf: die 100 konkretesten Ideen und Vorschläge finden sich nun alle im EYE Bericht, der im September dem Europäischen Parlament und jedem Abgeordenten übergeben wurde.

Der EYE-Bericht zielt darauf ab, Europaabgeordneten näher zu bringen was junge Menschen bewegt, worüber sie sich Sorgen machen, wovon sie träumen und was sie von der Zukunft erwarten. Die Ideen im Bericht decken ein breites Themenspektrum ab: von der Einführung eines Grundeinkommens, über die Reformierung der Jugendgarantie und einer Stärkung der Europäischen Identität, bis hin zur Verstärkung von Cyber-Sicherheit, der Verbesserung von Recycling-Aktionen, und der Reduktion von Lebensmittelabfällen.

Der Bericht wurde von einem Team junger Reporter verfasst. Er enthält eine Reihe von Interviews mit Experten und EYE-Teilnehmern sowie zahlreiche Infographiken und einem politischen Kommentar vom Europäischen Jugendforum pro Themenblock.

Im Vorwort des Berichts schreibt der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani: „Junge Menschen können etwas bewegen, und ich bin sicher, dass ihr Beitrag zu einer lebendigeren Demokratie in Europa führen wird."

Follow up: Jugend Hearings im Europäischen Parlament

Die Anhörungen ermöglichen ausgewählten EYE-Teilnehmern einige der aussichtsreichsten Ideen des Events in parlamentarischen Ausschüssen vorzustellen und dadurch die Tagesordnung des Parlaments zu beeinflussen.

Die ideengebenden EYE-Teilnehmer werden auf der Basis ihrer aktiven Teilnahme beim EYE ausgewählt. Das Geschlechterverhältnis sowie geografische Ausgewogenheit sind auch Auswahlkriterien. Die ausgewählten Ideengeber sind keine „Experten" im Bereich ihrer Idee sondern „Berichterstatter", die zentrale Ideen aus dem EYE weitergeben.

Das Format der Anhörungen ist ein „Ideencheck" - ein besonderes für das EYE entwickeltes Format. In einer 45- bis 60-minütigen Anhörung präsentieren drei EYE-Teilnehmer je zwei Ideen, und Europaabgeordnete gehen an Ort und Stelle mit einem Feedback darauf ein.

Sowohl Ideengeber als auch Feedback-Geber haben jeweils Redezeiten von zwei Minuten.Ihr könnt die Anhörungen live über die EYE Facebook Page verfolgen und durch den Hashtag #EYE2018 über soziale Median an der Debatte teilnehmen.

Die Hearings:

  • Kultur und Bildung (CULT),10 Oktober, 15:00-15:45 (Live-Stream)
  • Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE), 19 November, 15:00-16:00
  • Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL), 20 November, pm
  • Industrie, Forschung und Energie (ITRE), 21 November, 11:00-12:00
  • Transport und Tourismus (TRAN) 21 November, 14:30-15:15
  • Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI), 26 November, pm
  • Konstitutionelle Fragen (AFCO), 27 November
 
(Quelle: Europäisches Parlament)

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