Am 26. November 2018 hat der Rat seinen Standpunkt (partielle allgemeine Ausrichtung) zum Europäischen Solidaritätskorps ab 2021 festgelegt. Das Europäische Solidaritätskorps soll dann weiterhin Hunderttausenden junger Menschen die Möglichkeit bieten, sich überall in Europa bei solidarischen Tätigkeiten zum Wohle der Gesellschaft zu engagieren, als Freiwillige, Arbeitnehmer oder Praktikanten.
Bei der heutigen Einigung wurden die Haushaltsaspekte ausgespart, da die endgültigen Beträge vom Ergebnis der Beratungen über den nächsten mehrjähriger Finanzrahmen abhängen. Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) wird für den Zeitraum 2021-2027 voraussichtlich ein eigenständiges Programm bleiben und damit auch nicht von den Haushalten für Erasmus+ und andere EU-Programme abhängen.
Nach dem es vor dem Start des laufenden Programms (2018 – 2020) zum Teil kontroverse Verhandlungen zwischen Rat und Europäischem Parlament gegeben hatte, soll es für die nächste siebenjährige Umsetzungsphase keine wesentlichen Änderungen im Zuschnitt und in den Zielsetzungen des ESK geben:
Im September 2016 hatte Präsident Juncker das Europäische Solidaritätskorps in seiner Rede zur Lage der Union angekündigt. Die erste Phase wurde im Dezember 2016 eingeleitet, gefolgt von der aktuellen zweiten Phase für die Jahre 2018 bis 2020. Am 11. Juni 2018 hat die Europäische Kommission ein weiteres Programm für die dritte Phase des Europäischen Solidaritätskorps (2021 bis 2027) vorgeschlagen (siehe NEWS)
Die vom Rat erzielte Einigung wird als Grundlage für die künftigen Verhandlungen mit dem Europäisches Parlament dienen (siehe NEWS). Der Haushalt des Europäischen Solidaritätskorps für die Jahre 2021 bis 2027 kann erst beschlossen werden, wenn Einvernehmen über den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen besteht.
(Quelle: Rat der EU 693/18)
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