Artikel vom 12.06.2012Erasmus+ (2014 - 2020)

Erasmus für alle? – Vision und Wirklichkeit der Mobilitätsförderung in Europa

Entlang der Mobilitätsdebatte zeichnet der Artikel den Weg zu einem neuen Europäischen Bildungs- und Mobilitätsprogramm nach und vergleicht den politischen Anspruch der auf EU-Ebene formulierten Ziele mit dem von der Kommission vorgelegten Vorschlag für ein Mobilitätsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.

Artikel von Manfred von Hebel, Programmkoordinator bei JUGEND für Europa.

Der Artikel beschreibt die Entwicklung der Mobilitätsdebatte auf der Ebene der Europäischen Union in den Jahren seit 2005 und reflektiert einzelne Schritte mit Blick auf ihre jugendpolitische Wirksamkeit.

Im Zentrum steht die Ratsempfehlung zur Förderung der Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken aus dem Jahr 2008. Der Text diskutiert Fragen zur Information und Beratung, die Möglichkeiten, die Motivation für eine Teilnahme an transnationalen Mobilitätsmaßnahmen
zu erhöhen sowie die Verbesserung der Qualität von Lernmobilität. Hervorgehoben wird die notwendige Anerkennung der Lernergebnisse und der Bereich der benachteiligten jungen Menschen, die nach wie vor auf eine besondere Unterstützung bei der Wahrnehmung von Mobilitätsangeboten angewiesen sind. Auch die administrative Zusammenarbeit von EU, Mitgliedstaaten und Regionen stellt weiter eine Hürde beim Auf- und Ausbau von Mobilitätsangeboten dar. Zugleich zeichnet der Artikel entlang der Mobilitätsdebatte den Weg zu einem neuen Europäischen Bildungs- und Mobilitätsprogramm nach und vergleicht den politischen Anspruch der auf EU-Ebene formulierten Ziele mit dem von der Kommission vorgelegten Vorschlag für ein Mobilitätsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Abschließend ordnet der Text aktuelle jugendpolitische Entwicklungen in Deutschland in einen europäischen Kontext ein.

(Quelle: Forum Jugendarbeit International 2011-2012, IJAB)

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