01.05.2012Erasmus+ (2014 - 2020)

Don't you: DARE wendet sich gegen Vorschlag der EU-Kommission

Das auf europäischer Ebene aktive Netzwerk für Demokratie– und Menschenrechtsbildung DARE hat erhebliche Zweifel, ob das primär auf berufliche Verwertbarkeit ausgerichtete Bildungsprogramm den demokratischen Herausforderungen des krisengeschüttelten Europas gerecht werden kann.

In fünf Punkten setzt sich DARE ausführlich mit dem Vorschlag der Kommission auseinander und bezieht Stellung. Dabei kann das europäische Netzwerk auf die fachliche Expertise und Erfahrung seiner 52 Mitgliedsorganisationen aus 27 europäischen Ländern bauen, die ihren Schwerpunkt in den Bereichen Politische Bildung und Menschenrechtsbildung haben.

Anliegen der Demokratiebildung, von Partizipation und Bürgerbeteiligung droht die Marginalisierung, Nichtregierungsorganisationen und freien Trägern der non-formalen Bil­dung wird der Zugang erschwert, der Verwaltungsaufwand droht — trotz anderweitiger Behauptungen der EU-Kommission — zu wachsen.

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) ist Gründungsmitglied von „DARE — Democracy and Human Rights Education in Europe“ und teilt die dargelegte Position zum Programmvorschlag „Erasmus for all“.

(Quelle: AdB, Pressemitteilung 2/2012, 30.04.2012)

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