Die druckfrische Verständnishilfe: Broschüre zum „Europäischen Pakt für die Jugend“

JUGEND für Europa erläutert mit der Broschüre „Der Europäische Pakt für die Jugend – Ein Pakt für die Jugend in Deutschland!“ das jugendpolitische Instrument und fragt nach dessen Perspektiven.

via JUGEND für Europa

Der „Europäische Pakt für die Jugend“ hat in den fast drei Jahren seiner Existenz schon richtig Karriere gemacht. Erst auf ihrer letzten Sitzung am 14. Februar 2008 bekräftigten die Europäischen Jugend- und Bildungsministerrat in drei Schlüsselbotschaften seine Relevanz für die Entwicklung einer Ressorts übergreifenden europäische Jugendpolitik (NEWS http://www.jugendpolitikineuropa.de/europzusammen/pakt/news-451.html?). Die Staats- und Regierungschefs erklärten in ihren Schlussfolgerungen zum Gipfeltreffen am 13.-14. März, dass die Umsetzung des Europäischen Pakts für die Jugend vor allem im Hinblick auf den Übergang von Jugendlichen von der Schule zum Beruf forciert werden solle. „Der Pakt“ taucht seit 2004 in etlichen Beschlüssen und Mitteilungen auf, er wurde zum Bezugspunkt und Schlagwort für das Bestreben, Jugendpolitik in Europa zu einem Querschnittsthema zu machen.

Aber warum geht es eigentlich bei dieser Idee, die zunächst nur in einem Brief von vier Staats- und Regierungschefs an ihre Kolleginnen und Kollegen in der Europäischen Union im Oktober 2004 geäußert wurde? Worauf zielt der Pakt und in welchen euroapolitischen Kontext ist er eingebettet? Welche Chancen hat seine Umsetzung auf europäischer, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene?

Diese Fragen beantwortet eine Broschüre, die im Nachgang zum 5. Forum zum Thema „Der Europäische Pakt für die Jugend – Ein Pakt für die Jugend in Deutschland!“ entstanden ist. Sie ist keine Dokumentation der Tagung, sondern eine Bestandsaufnahme, für die der „Pakt für die Jugend“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Sie enthält Informationen zur Umsetzung auf europäischer und deutscher Ebene, auf der politischen Bundes- und Landesebene ebenso wie in der Praxis von Trägern der Jugendhilfe. Dabei werden Möglichkeiten und Chancen, aber auch Defizite und Anforderungen an eine künftige Jugendpolitik benannt.

Die Publikation möchte den Pakt bei allen jugendpolitisch relevanten Stellen – Jugendorganisationen, Kinder- und Jugendhilfe und Bildung, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Kultur, Expertinnen und Experten – ein wenig prominenter machen, Hintergrundinformationen liefern und damit zur Diskussion anregen.

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