Artikel vom 02.11.2005Sonstige jugendpolitische Schwerpunkte

Der Schlüssel zum Europäischen Haus - Interkulturelle Kompetenz im neuen Europa

Die wachsende Europäisierung des persönlichen Alltags in Gesellschaft und Politik macht „interkulturelle Kompetenz“ zu einem Schlüsselfaktor für das gemeinsame Leben im erweiterten Europa. In ihrem Artikel arbeitet die Autorin, Eva Feldmann-Wojtachnia (C.A.P), Voraussetzungen und Möglichkeiten einer gezielte Bildungsstrategie für junge Menschen heraus.

via Centrum für angewandte Politikforschung (C.A.P)

Die wachsende Europäisierung des persönlichen Alltags in Gesellschaft und Politik macht "interkulturelle Kompetenz" zu einem Schlüsselfaktor für das gemeinsame Leben im erweiterten Europa. Die Ablehnung der Referenden zur Europäischen Verfassung zeigt, wie die Europäische Politik leicht zur Überforderung, gerade für junge Menschen werden kann. Damit steht die politische Bildung vor neuen Herausforderungen. Bisher ist ihr Blickwinkel vielfach zu eng.

Erforderlich ist eine multilaterale, erweiterte Perspektive von Europa. Angesichts der aktuellen Krise, in welche die Europäische Union geraten ist, kann nicht darauf vertraut werden, dass das entsprechende europäische Bewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern von selbst entsteht. Eine gezielte Bildungsstrategie ist nötig.

Eva Feldmann-Wojtachnia (1965), M.A., ist Kultur- und Religionswissenschaftlerin und arbeitet für die Forschungsgruppe Jugend und Europa, Centrum für angewandte Politikforschung (C.A.P) an

der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Dokumente

  • Der Schlüssel zum Europäischen Haus

    Interkulturelle Kompetenz im neuen Europa - Artikel von Eva Feldmann-Wojtachnia, Centrum für Angewandte Politikforschung (C.A.P) an der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Dieses PDF-Dokument mit dem Dateinamen "2005_osteuropa_efw.pdf" ist 85,64 kB groß.