Hintergrundinfo vom 12.01.2011Rat der Bildungsminister

Der Bologna-Prozess

Seit der Konferenz der Bildungsminister 29 europäischer Staaten 1999 in Bologna und der gemeinsam verabschiedeten Erklärung hat sich der Begriff "Bologna-Prozess" für die Bestrebungen einer größeren Kompatibilität und Vergleichbarkeit europäischer Hochschulsysteme als auch einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Hochschulbildung etabliert. Heute nehmen 47 Staaten am Bologna-Prozess teil.

Ziel war die Errichtung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulwesens (European Higher Education Area – EHEA) bis 2010, welcher mit einer Neuordnung der Studienstrukturen (hin zu Bachelor/Master) einhergeht, die Anerkennung von Abschlüssen und Mobilität von Studierenden und Lehrenden fördert. Der Bologna-Prozess wurde jedoch nicht 2010 abgeschlossen, sondern es wird nun eine europäische Agenda zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses bis 2020 anvisiert. Der Bologna-Prozess basiert auf politischer Selbstverpflichtung, dessen wesentliche Impulse von Ministerkonferenzen ausgehen.

Weitere Informationen zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland sind auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verfügbar, allgemeine weiterführende Informationen auf den Seiten der EU.