Die Bildungsministerinnen und -minister diskutierten während ihrer Sitzung am 16. Februar 2009 die Erneuerung des strategischen Rahmens für eine europäische Zusammenarbeit im Bereich von Bildung und Ausbildung bis 2010.
Zwei Fragen galt es für die Bildungsminister zu beantworten: Sollen die bisherigen Benchmarks im Bildungsbereich so beibehalten werden und/oder sollen sie erneuert werden, um gute Praxis und Fortschritt fördernde Maßnahmen besser identifizieren zu können? Und zweitens: Was sind die dringendsten neuen Prioritäten für eine europäische Zusammenarbeit enthalten, einschließlich der Entwicklung von neuen Benchmarks und Indikatoren?
Es gab einen breiten Konsens über die strategischen Ziele der europäischen Kooperation im Bereich Bildung und Ausbildung. Da von den fünf existierenden Benchmarks nur einer erreicht wurde, nämlich die Steigerung der Hochschulabsolventen in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technologie, vertraten viele Vertreter die Ansicht, dass die verbleibenden vier Benchmarks
Unterschiedliche Meinungen gab es hinsichtlich der sechs zusätzlichen Benchmarks, die die Europäische Kommission in ihrer Mitteilung „Ein aktualisierter strategischer Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung“ (siehe NEWS) vorgeschlagen hatte: Mobilität, Employability, Kreativität und Innovation, Sprachen, vorschulische Erziehung und Investitionen in höhere Bildung. Viele Vertreter der Mitgliedstaaten fragten, ob diese realistisch und durchführbar seien. Sie betonten, dass Benchmarks sorgfältig definiert sein müssten, um die Maßnahmen der Regierungen und den Fortschritt messen zu können. Einige Vertreter stellten heraus, dass „weniger manchmal mehr“ sei, während andere das Prinzip der Subsidiarität und den freiwilligen Charakter der Benchmarks betonten. Alle stimmten darin überein, dass mehr Details zur Anzahl, dem Inhalt und der Reichweite der Benchmarks notwendig seien, um die Zustimmung zu einer Erneuerung des strategischen Rahmens in der nächsten Sitzung des Bildungsministerrats im Mai 2009 vorzubereiten.
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