Auch in Rheinland-Pfalz: Jugendarbeit mit Blick auf Europa

Fachtag zu Möglichkeiten der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Kooperation zwischen JUGEND für Europa, dem Landesjugendring und dem Kinder- und Jugendministerium

Mit Erasmus+ startet im Jahr 2014 ein neues EU-Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Milliarden Euro.  Die inhaltlichen Anknüpfungspunkte zur  EU-Jugendstrategie und die neuen  Fördermöglichkeiten  waren die Themen einer Fachtagung in Mainz. Geladen waren Vertreter und Vertreterinnen der Landsjugendverbände.

Claudius Siebel  von der Service- und Transferstelle EU-Jugendstrategie bei JUGEND für Europa stellte zunächst die Möglichkeiten des neuen Programms vor und hob den Mehrwert einer europäisch orientierten Arbeit hervor. Vor allem der Austausch innovativer Praxisansätze und Projektideen werde durch die europäische Vernetzung gefördert. Siebel betonte, dass es nicht darum ginge, die gesamte Arbeit der Jugendverbände neu zu denken. Vielmehr sollten die Träger den Blick in ihren bestehenden Angeboten nach möglichen Anknüpfungspunkten für einen europäischen Bezug suchen. 

Bereits mit dem Beschluss des EU-Rates im Jahr 2009 zur EU-Jugendstrategie wurde dem Arbeitsfeld ein bedeutender Stellenwert eingeräumt. Mit dem neuen EU-Programm stehen nun allein im Bereich nicht formales und informelles Lernen Jugendlicher 40% mehr Fördermittel zur Verfügung. „Damit können künftig auch  längerfristige strategische Partnerschaften der Jugendarbeit gefördert werden. Dies wäre etwa denkbar zur wirksamen Bekämpfung der immensen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa“, erklärte dazu Jugendministerin Irene Alt.

Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des Landesjugendrings, ergänzt: „Die Förderung von größeren Projekten über mehrere Jahre ermöglicht den Aufbau länderübergreifender Strukturen. So  können wir  den fachlichen Austausch vertiefen und  an der gemeinsamen Lösung von Problemen  arbeiten. Für die Jugendverbände steckt hierin eine große Chance.“ 

(Quelle: JUGEND für Europa, Landesjugendring Rheinland-Pfalz)

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