Die Europäische Kommission hat heute den dritten EU-Jugendbericht veröffentlicht. Der Bericht – wenn auch nur im Entwurf – skizziert ein ein umfassendes Bild der Lebenslagen junger Menschen in der europäischen Union und der Maßnahmen, wie Politik diese jungen Menschen adressiert.
Der Bericht zeigt, dass junge Menschen generell besser ausgebildet als ihre Vorgängergenerationen sind und generell weniger Schulabbrecher zu verzeichnen seien. Dennoch sind 8.7 Mio. jungen Menschen zwischen 15-29 Jahren arbeitslos, 13.7 Mio. junge Menschen sind gar nicht in Beschäftigung, Aus- oder Weiterbildung (so genannte NEETs) und fast 27 Mio. junge Menschen sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. NEETs tendieren dazu, weniger in soziale Aktivitäten zu partizipieren, weniger von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und haben weniger Vertrauen in die staatlichen Institutionen. Junge Menschen sind aktive Nutzer des Internets und der sozialen Medien. Die Hälfte von Ihnen sind aktive Mitglieder in Organisationen. Jeder vierte war bereits ehrenamtlich aktiv.
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Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Was genau ist die EU-Jugendstrategie, was sind ihre Instrumente, wie soll sie in Deutschland umgesetzt werden? Antworten darauf gibt die Broschüre „Die EU-Jugendstrategie 2010-2018“.
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