Starke Worte: AGJ sieht EU-Jugendstrategie als ersten Schritt hin zu einer eigenständigen Jugendpolitik in Deutschland
Das Positionspapier der AGJ benennt Eckpunkte für die Umsetzung der Jugendstrategie, behält dabei aber die Stärkung einer eigenständigen Jugendpolitik in Deutschland fest im Blick.

Es gehe darum, an der Entwicklung einer dezidierten Jugendpolitik, einer starken Jugendhilfe und einer starken Jugendarbeit in Deutschland zu arbeiten. So hätten es die Regierungsparteien auch in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, mahnt die AGJ in ihrem Ende April beschlossenen Papier.
Die fachlichen Debatten innerhalb der Strukturen in Deutschland in den vergangenen Monaten hätten folgende relevante Bereiche ergeben, die mit Priorität zu bearbeiten seien:
- Jugendarmut,
- Übergänge in Ausbildung und Beruf/Arbeit,
- Anerkennung non-formalen und informellen Lernens,
- Interkulturalität und
- Integration
.
Die Möglichkeit, bei der Bearbeitung der genannten Themen im Rahmen der Ausgestaltung der EU-Jugendstrategie in Deutschland europäische Instrumente zu nutzen, begrüßt die AGJ als Zugewinn, die nationale Umsetzung der EU-Jugendstrategie könne allerdings, so die AGJ, nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer breit gefassten eigenständigen Kinder- und Jugendpolitik in Deutschland sein.
[ Quelle:AGJ | 26.05.2010 ]
Zum Thema auf www.jugendpolitikineuropa.de
Zukunft der Europäischen Jugendpolitik
Dokumente
 | Nationale Umsetzung der EU-Jugendstrategie - ein erster Schritt auf dem Weg zu einer eigenständigen Jugendpolitik Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ [ application/pdf | 84,8kb | AGJ_Pos_Strat.pdf | 26.05.2010 ] |
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