Die Europäische Kommission hat ihre jährliche Analyse der sozialen Situation in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Das EU-Parlament betont die Kinderrechte und fordert eine Reduktion der Kinderarmut um 50% bis 2012.
Die Europäische Kommission hat ihre jährliche Analyse der sozialen Situation in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Gemessen an den Zielen der Europäischen Union für sozialen Schutz und soziale Teilhabe sieht das nicht gut aus:
Mit dem Aufruf zur Abhilfe formuliert das Parlament en passant die „Bürgerschaft“ von Kindern, indem es ihre unabhängigen Rechte betont, ihr Recht auf angemessene Lebensbedingungen (Wohnung, Nahrung, aber genauso emotionale und soziale Bedürfnisse sowie Bildungsbedürfnisse) ebenso wie das Recht ihrer Eltern, damit diese sie nicht vernachlässigen, ihr Zugang zu staatlichen Dienstleistungen und Möglichkeiten, ihr Wohlergehen zu verbessern, spezielle Hilfe für behinderte Kinder, das Recht der Kinder auf Teilhabe an der Gesellschaft (soziale Teilhabe, Freizeit, Sport und Kulturelles Leben), Hilfen für Großfamilien und für alleinerziehende Eltern, um deren Eintritt oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, Anerkennung der Rolle der Familie, besondere Aufmerksamkeit für Straßenkinder und solche, die Missbrauch und Menschenhandel ausgesetzt sind, und nicht zuletzt die Zusammenführung von getrennten Familien. Spezielle Aufmerksamkeit sollte auch dem Kampf gegen Prostitution gelten, gegen kindlichen Drogenmissbrauch und Kinderhandel. Die Kommission soll die soziale Lage von Kindern vor allem im Zusammenhang mit Migration, Behinderung, allen Formen der Misshandlung und des Missbrauchs berücksichtigen.
Weitere Daten hat die Europäische Kommission auf ihrer Presseseite "Social Protection and Social Inclusion in Europe – Key facts and figures“ veröffentlicht.