Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in einem gemeinsamen Brief mit dem französischen Staatspräsidenten, dem spanischen und dem schwedischen Ministerpräsidenten vorgeschlagen, den europäischen Einsatz für die Jugend zu verstärken. Auf der gestrigen Sitzung des Rates war die Initiative bereits Thema.
Anlass für das Schreiben an den amtierenden EU-Ratspräsidenten Jan Peter Balkenende sind die seit Monaten öffentlich wahrgenommenen Warnsignale zur Lissabon-Strategie. Mit dem vorliegenden Brief erfährt die Zielgruppe "Jugend" im Rahmen der allgemeinen Diskussion zur Lissabon-Strategie nun eine erhebliche Aufwertung.
In ihrem Schreiben vom 29. Oktober setzen sich die genannten Regierungschefs nun für einen "Europäischen Pakt für die Jugend" ein, vorrangig um das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und der Überalterung der Gesellschaften in Europa zu lösen. Sie schlagen vor:
beruflichen Eingliederung wirksamer angegangen werden;
"We had a lively debate about the position of young people. Especially in the light of ageing. This was emphasised by President Chirac who urged to take action against youth unemployment.
The recipe is: education, knowledge, innovation. And a serious increase in the number of people in the workforce. That will require drastic reforms".