Noch vor der Sommerpause legt die EU-Kommission Ihre Vorschläge für die konkrete Ausgestaltung des neuen Jugendprogramms ab 2007 vor. Damit steigen die Chancen für eine termingerechte Verabschiedung durch den EU-Ministerrat und das Europäische Parlament und damit ein pünktliches Inkrafttreten zum 1. Januar 2007. Die vorgeschlagene Höhe des Budgets von 915 Mio. Euro wird indessen vor allem die Gemüter der EU-Finanzminister noch anheizen.
Das neue Programm soll den Namen "JUGEND IN AKTION" tragen. Der Vorschlag baut auf die verschiedenen politischen Rahmenentwicklungen der letzten Jahre auf europäischer Ebene - hier vor allem den Weißbuchprozeß sowie die Ergebnisse des Europäichen Rates von Laeken - und beruft sich daneben eindeutig auf die Verankerung einer "Jugenddimension" im Verfassungsvertrag. Das neue Programm bekommt damit klar einen hervorragenden Stellenwert als das Instrument zur Umsetzung der bereits auf europäischer Ebene formulierten Ziele einer gemeinsamen Jugendpolitik.
Folgende Ziele werden im Einzelnen genannt:
sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union,
Der vorliegende Vorschlag kann jetzt durch den EU-Ministerrat und das Europäische Parlament diskutiert werden. Im nun folgenden Prozess werden die einzelnen Mitgliedstaaten zunächst den Vorschlag zur Kenntnis nehmen und anschließend im EU-Ministerrat eine Stellungnahme erarbeiten. Ziel ist ein gemeinsamer Beschluss beider Gremien, der dann im EU-Amtsblatt veröffentlicht und damit rechtskräftig wird.
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