Per Express: Konsultation zum Thema "Verbesserung des Jugendaustauschs mit Nachbarländern der EU"

Die nächste Runde des Strukturierten Dialogs auf europäischer Ebene startet. Den Auftakt macht die künftige polnische EU-Ratspräsidentschaft mit einer Konsultation zu der Frage, wie der Austausch zwischen Jugendlichen aus EU-Ländern und Jugendlichen aus EU-Nachbarländern/-regionen verbessert werden kann.

Konkret geht es bei der Konsultation um den Jugendaustausch mit Ländern in Osteuropa, Südosteuropa, der Kaukasusregion, dem Nahen Osten und Nordafrika. Wie lässt sich das Interesse von Jugendlichen aus EU-Mitgliedsländern mit diesen Staaten fördern? Wo liegen die Hindernisse und Probleme bei der internationalen Zusammenarbeit mit den Nachbarländern und Nachbarregionen der EU? Was müsste getan werden, um den Jugendaustausch zu erleichtern?

Zu diesen und weiteren Fragen sind in den nächsten Wochen europaweit Jugendliche und Jugendorganisationen aufgerufen, ihre Meinungen, Erfahrungen, Vorschläge und Beispiele guter Praxis in den Dialog einzubringen. Mitmachen kann man über die Website www.strukturierter-dialog.de/mitmachen (ab 20. Juni freigeschaltet) oder per E-Mail (sd[at]dbjr.de). Aufgrund der Vorgaben von europäischer Ebene gibt es leider ein sehr enger Zeitplan. Rückmeldefrist ist bereits der 15. Juli 2011.

Die Ergebnisse der Konsultation werden deutschlandweit gebündelt und dienen dann – zusammen mit den Antworten aus den anderen EU-Ländern – als Grundlage für eine EU-Jugendkonferenz, die Anfang September in Warschau stattfindet. Dort werden Jugendliche und Vertreter der für Jugendfragen zuständigen Ministerien aller EU-Mitgliedsländer gemeinsam diejenigen Beiträge definieren, die für Jugendliche in allen europäischen Ländern wichtig sind. Mit dieser Zusammenfassung werden sich die EU-Jugendminister auf ihrer Tagung im November auseinander setzen und eine sogenannte Entschließung dazu verabschieden. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse aus dem Strukturierten Dialog von der EU-Kommission und den Regierungen der EU-Mitgliedsländer für konkrete Verbesserungen beim internationalen Jugendaustausch genutzt werden.

Alle Informationen stehen auch zum Download zur Verfügung.

(Quelle: DBJR)

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