Nachfolgeprogramm JUGEND IN AKTION: Strukturen auf regionaler und lokaler Ebene?

In seiner Stellungnahme zum Vorschlag der Kommission für ein neues Jugendprogramm ab 2007 fordert der Ausschuss der Regionen (AdR), die Rolle der lokalen und regionalen Ebene aufzuwerten.

via Ausschuss der Regionen EDUC-037

Im Verfahren zur Entscheidung über das von der Kommission vorgeschlagene Nachfolgeprogramm JUGEND IN AKTION ist vorgesehen, dass auch der Ausschuss der Regionen eine Stellungnahme und Änderungsvorschläge zum vorliegenden Entwurf formuliert.

Dabei begrüßt der AdR zwar die fünf von der EU-Kommission ermittelten Ziele, die mit dem neuen Programm erreicht werden sollen und befürwortet die einzelnen geplanten Aktionslinien, fordert aber gleichzeitig eine stärkere aktive Einbeziehung der regionalen und lokalen Ebene in die Umsetzung.

So empfiehlt der AdR:

  • Es ist wichtig, neue Instrumente zur Vereinfachung und flexiblen Konzipierung des Programms aufzuzeigen, damit die Verfahren transparent und die Informationen leicht zugänglich und bürgernah gestaltet werden können, wobei auch einige Möglichkeiten einer größeren Dezentralisierung der Strukturen zu ermitteln sind.
  • Es ist wichtig, die auf europäischer Ebene tätigen nichtstaatlichen Organisationen und das europäische Jugendforum zu unterstützen. Nicht minder wichtig ist es jedoch, die nationalen Foren zu unterstützen und sie miteinander zu vernetzen sowie den lokalen Jugendinitiativen und den kleinen Verbänden, die auf lokaler Ebene europäische Projekte fördern, Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

Konsequenterweise sehen die Änderungsvorschläge des AdR zum Programmentwurf vor, Strukturen auch auf regionaler und lokaler Ebene zu schaffen sowie die Möglichkeit, dass einige Zuständigkeiten der zukünftigen nationalen Agenturen auf die lokale und regionale Ebene übertragen werden können.

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