15.03.2011Freiwilliges Engagement

Mehr Interesse - mehr Geld: Den EFD hinreichend ausstatten

Das Deutsche Rote Kreuz fordert eine Erhöhung der Mittel für den EFD in JUGEND IN AKTION ab 2014.

Das Deutsche Rote Kreuz nimmt in seiner Stellungnahme zur Engagementstrategie der Bundesregierung (siehe NEWS) Bezug auf den internationalen und europäischen Freiwilligendienst und fordert mehr Mittel für das EU-Jugendprogramm ab 2014.

Das DRK begrüßt in seinem Papier, dass die Bundesregierung die unterschiedlichen Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement in Europa wahrnehme und dass sie neue Möglichkeiten des Austausches für Menschen aller Generationen gemeinsam mit den Nachbarstaaten prüfen will. Den Willen der Bundesregierung, das Europäische Jahr 2011 zur Verstetigung eines Meinungs- und Erfahrungsaustauschs zwischen den Mitgliedstaaten zu nutzen, sei ein „äußerst positives Zeichen“.

Besonders hebt das DRK-Papier die Rolle der Europäischen Jugendstrategie und des Programms JUGEND IN AKTION hervor. Es wird begrüßt, dass die Bundesregierung bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie auf langfristig wirkende Methoden setzen will. Die Fokussierung auf Jugendliche, die individuell beeinträchtigt sind und nicht in Verbänden organisiert sind, dürfe allerdings nicht zu Lasten der Jugendlichen gehen, die sich verbindlich und langfristig engagieren, so das DRK. Es sei vielmehr „ein logischer Schritt, wenn die Bundesregierung aus ihrer Erkenntnis, dass das Interesse an einem Freiwilligen Einsatz von aupt Haupt- oder Realschulabgängern mit Migrationshintergrund höher als das Angebot ist, dazu führt, dass sich die Bundesregierung für eine Erweiterung des Programms JUGEND IN AKTION einsetzt.“

Und weiter: „...auf Grund der hohen Nachfrage von jungen Menschen an einem Freiwilligeneinsatz im europäischen Ausland sollte diese Möglichkeit und das entsprechende EU-Programm weitergeführt und die entsprechenden Mittel dafür bereitgestellt bzw. aufgestockt werden. Vor allem im Hinblick auf die besondere Ausrichtung eines gegenseitigen Austausches – im Sinne interkulturellen Lernens bzw. eines Lernens in einer vielfältigen Gesellschaft – sollten solche Programmansätze weiter verfolgt, entwickelt und stärker mit internationaler Jugendarbeit verzahnt werden.“

(Quelle: DRK)

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