Nachdem der EU-Jugendministerrat bereits im November 2003
gemeinsame Ziele für den Bereich "Jugendinformation"
verabschiedet hatte, legten die MinisterInnen nun weitere
Prioritäten für die konkrete Umsetzung fest. Dazu gehören:
- eine verstärkten Vernetzung der Informationseinrichtungen
verschiedener Bereiche, die sich auf lokaler, nationaler und
europäischer Ebene an Jugendliche wenden;
- die fortlaufende Schulung der für Jugendinformation
zuständigen Akteure in Bezug auf Inhalte, geeignetste Verfahren
und Einsatz der verfügbaren Technologie, damit die Jugendlichen
qualitativ hochwertige Informationsangebote leicht erkennen
können;
- ausgehend von den vorhandenen Mitteln in Zusammenarbeit mit
den bestehenden europäischen Netzen Leitprinzipien vorzuschlagen,
damit die Jugendinformationseinrichtungen die Beurteilung der
Qualität verbessern können;
- qualitativ hochwertige Jugendinformationsangebote auf
europäischer Ebene stärker ins Blickfeld zu rücken, um ihre
Zugänglichkeit zu verbessern;
- auf europäischer Ebene die Zusammenarbeit, die Vernetzung und
den Austausch bewährter Praktiken zwischen einzelstaatlichen
Websites und Portalen für Jugendinformation sowie Untersuchungen
über die Nutzung dieser Websites und Portale zu fördern und
auszubauen;
Vorgeschlagen wird auch die Erstellung einer regelmäßig
aktualisierten Datenbank mit Beispielen für Neuerungen und bewährte
Praktiken, insbesondere für die Vernetzung von
Jugendinformationseinrichtungen verschiedener Bereiche.