Den Jugendfreiwilligendienst auszubauen sowie Modellprojekte für einen generationsübergreifenden Freiwilligendienst einzurichten, fordern die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag.
Dazu soll die Bundesregierung das Fördervolumen an die aktuellen Bewerberzahlen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ), des Europäischen Freiwilligendienstes und anderer Auslandsdienste anpassen und auf die von den Trägern angebotenen 30.000 Plätze erhöhen. Das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern stellt nach Ansicht der Koalitionsfraktionen die Grundlage für eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft dar. Auch könnten dabei Freiwilligendienste jenseits des traditionellen Ehrenamts, die eine besondere und eigene Form des bürgerschaftlichen Engagements darstellen, eine größere Rolle spielen. Es gehe darum, künftig mehr Menschen dazu zu motivieren, sich gesellschaftlich zu engagieren. Hier seien Modellprojekte geeignet, auch neue Einsatzgebiete für alle Freiwilligendienste im gemeinwohlorientierten Bereich zu prüfen, heißt es zur Begründung. Auch seien die Träger und Einsatzstellen der Freiwilligendienste bei der Konzeption von Qualitätsstandards zu unterstützen. Die Nachfrage sei insbesondere in den vergangenen zehn Jahren gestiegen.