Keine ganz runde Sache: EU und Kanada sprechen über Jugendbeteiligung

Der inhaltliche Austausch ist bereichernd, woran es mangelt sind konkrete Fördermöglichkeiten. JUGEND für Europa war mit der Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit dabei.

Eine 21-köpfige Kanadische Delegation sah sich vom 2. - 4. Oktober in Helsinki etwa 50 europäischen Delegierten von EU-Kommission, Europäischem Jugendforum, verschiedenen NGOs, Ministerien und Jugendinstituten aus Mitgliedstaaten sowie einigen wenigen Nationalagenturen des Programms JUGEND IN AKTION gegenüber. Das Thema des 2. Runden Tisches seit 2009 war diesmal Jugendbeteiligung.

Es wurde bei den Vorstellungen von Projekten und politischem Rahmen deutlich, dass man in Kanada zunächst einen großen Wert darauf legt, junge Menschen zum Wählen zu bewegen, sich aber mit der dort vielfältigen Träger-Landschaft und dem föderalem System mit den Provinzen durchaus Vergleiche und Übertragungen mit der Situation in der EU und den Mitgliedstaaten ergeben. 

Leider sind bisher nur wenige Förderinstrumente auf beiden Seiten des Ozeans am Start. Weitere Kooperationen und Austausche auf der Ebene von NGOs, Mitgliedsstaaten oder auch Einzelpersonen werden daruch im Moment stark eingeschränkt.

Die Runden Tische werden gemeinsam von der Kanadischen Regierung und der EU-Kommission getragen und sind Teil der EU-Kanada Kooperationsprogramms im Bereich Hochschulbildung, Berufliche Bildung und Jugend. Eine besondere Unterstützung kommt außerdem von seiten der Finnischen Regierung und von Allianssi, dem finnischen nationalen Jugendrat.

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