16.11.2004Freiwilliges Engagement

Jugendministerrat verabschiedet Gemeinsame Zielsetzungen zu den "Freiwilligen Aktivitäten Jugendlicher"

Auf seiner Sitzung am 15.11.2004 hat der Rat der EU-JugendministerInnen die Gemeinsamen Zielsetzungen zu den "Freiwilligen Aktivitäten Jugendlicher" verabschiedet. "Die Festlegung von EU-weit geltenden jugendpolitischen Eckpunkten gemäß der Intention des Weißbuches zu diesem Bereich ist damit vollendet." so die niederländische Ratsvorsitzende in einer ersten Stellungnahme.

via EU-Präsidentschaft

Dem Beschluss liegt ein Vorschlag der EU-Kommission zugrunde, der auf der Auswertung eines Fragebogens beruht, den die Mitgliedstaaten und Beitrittsländer beantwortet haben. Die Fragen bezogen sich auf die jeweils eigene Situation und die Erwartungen, die diese Länder an die europäische Ebene stellen.

Im Beschluss werden vor allem vier Ziele formuliert:

  • Weiterentwicklung freiwilliger Aktivitäten Jugendlicher im Hinblick auf die Verbesserung der Informationsstrategie über bereits vorhandene Möglichkeiten, die Erweiterung des Anwendungsbereichs und eine Qualitätssteigerung
  • Beseitigung bestehender Hindernisse im Hinblick auf eine Erleichterung des Freiwilligen Engagements Jugendlicher
  • Förderung der freiwilligen Aktivitäten Jugendlicher im Hinblick auf eine Stärkung ihrer Solidarität und ihres bürgerschaftlichen Engagements
  • Anerkennung der freiwilligen Aktivitäten Jugendlicher im Hinblick auf eine Anerkennung ihrer persönlichen Fähigkeiten und ihres Engagements für die Gesellschaft

Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, bis Ende 2006 Berichte zu den jeweiligen nationalen Maßnahmen vorzulegen und dabei junge Menschen, aktive Freiwillige sowie nationale und regionale Strukturen zu beteiligen.

„Mit den Gemeinsamen Zielsetzungen vollenden wir die Festlegung von EU-weit geltenden jugendpolitischen Eckpunkten für diese beiden Bereiche, so wie es bereits im Weißbuch „Neuer Schwung für die Jugend Europas“ vorgesehen ist.“ resümierte die niederländische Vorsitzende des Jugendministerrates, Frau Ross-van Dorp.

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