Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum neuen Programm "JUGEND IN AKTION" (2007-2013): In seiner nächsten Sitzung am 15. und 16. November diskutiert der Rat der Jugendminister den Programmentwurf. Außerdem sollen die Gemeinsamen Zielsetzungen für weitere jugendpolitische Maßnahmen verabschiedet werden.
Der Rat für Erziehung, Jugend und Kultur kommt am 15./16.November zusammen, um unter anderem über das geplante Programm "JUGEND IN AKTION" (2007-2013), über die Evaluation des Programms JUGEND sowie über die Gemeinsamen Zielsetzungen in den Bereichen "Freiwillige Aktivitäten Jugendlicher" (zum Artikel) und „Die Jugend besser verstehen und mehr über sie erfahren" (zum Artikel) zu beraten. Zu den Gemeinsamen Zielsetzungen wird eine Beschluss erwartet. Für die Beratungen zum Bereich "Jugend" wird Deutschland voraussichtlich durch den Staatssekretär im Bundesjugendministerium, Peter Ruhenstroth-Bauer, vertreten.
Zum Stand der Konsultationen für das neue Programm JUGEND IN AKTION hat der Vorsitz des Rates der Europäischen Union einen Sachstandsbericht und einen Diskussionsvorschlag vorgelegt.
Eine besondere Arbeitsgruppe des Rates für "Jugendfragen" hat in mehreren Sitzungen im September und Oktober eine erste Prüfung des Entwurfs vorgenommen. Die Prüfung hat aber nach Meinung der Gruppe bereits ergeben, dass eine weit gehende Einigung zu den meisten Teilen des Beschlussentwurfs möglich sein dürfte. Allerdings stehen die Stellungnahmen des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, des Ausschusses der Regionen und des Europäischen Parlaments – hier wird es einen Bericht von Lissy Gröner (MdEP) geben - noch aus.
Der Jugendministerrat wird in der kommenden Sitzung grundlegende Aspekte des Programms erörtern und für die wieteren Beratungen eine erste Weichenstellung vornehmen. Der Vorsitz hat vorgeschlagen, die Alterspanne zu diskutieren, innerhalb derer mit vorbereitenden Aktivitäten für das Programm begonnen werden könnte und Folgeaktivitäten im Anschluss an das Programm möglich sein sollten. Auch die Frage des Zugangs und aktiven Beteiligung von benachteiligten jungen Menschen zum Programm soll behandelt werden. Daneben geht es um grundsätzliche Fragen nach den innovativen Aspekten des Programms, seinem zusätzlichen Nutzen und um die Beurteilung von Einzelmaßnahmen des Programms. Die Frage der Mittelausstattung soll angesichts der laufenden Erörterungen über die künftige Finanzielle Vorausschau der EU vorerst zurückgestellt werden.
Neben dem geplanten Jugendprogramm soll es auch um das geplante Programm im Bereich Lebenslanges Lernen und um den Bericht "Bildung und Bürgerschaft" - über eine breitere Rolle von Bildung und ihre kulturellen Aspekte - gehen.