JUGEND zeigt Wirkung

Der Jugendministerrat hat auf seiner Sitzung den Bericht der Kommission mit dem Titel "Zwischenevaluierung des Aktionsprogramms JUGEND 2000-2006 (Berichtszeitraum 2000-2003)" verabschiedet.

via Rat der Europäischen Union

Die Evaluierung des Programms JUGEND zum Ende des vierten Jahres seiner Durchführung fällt insgesamt positiv aus. Die Evaluation habe erwiesen, dass mit dem Programm bei teilnehmenden Jugendlichen, bei vielen Jugendorganisationen und bei zahlreichen lokalen, regionalen und nationalen jugendpolitischen

Maßnahmen große Wirkung erzielt wird. Der Entwurf der Schlussfolgerungen sieht vor, dass der Rat die Empfehlungen der Evaluation übernimmt und im zweiten Teil des Programms (bis Ende 2006) unter anderem:

  • eine noch gezieltere Ausrichtung des Programms auf die Zielgruppe, d.h. Jugendliche aller Art unter besonderer Berücksichtigung benachteiligter Jugendlicher erfolgt,
  • eine Vereinfachung und möglichst flexible Gestaltung der Verfahren nach Maßgabe der jeweils anvisierten Zielgruppe vorgenommen wird
  • und durch Informationsrückfluss an die Begünstigten und Anerkennung der geleisteten Tätigkeiten eine Aufwertung der Qualität der Arbeit geschieht.
Außerdem soll der Rat bekräftigen, dass die Einbeziehung der Zielgruppe der Jugendlichen ausschlaggebend für den Prozess der Ausarbeitung der neuen Generation von Programmen 2007-2013 ist. Die vorhandenen Gemeinschaftsinstrumente müssten zugunsten von Jugendlichen beibehalten und ausgebaut werden, da sie für die Entwicklung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bereich der Jugendpolitik von entscheidender Bedeutung seien.

Die Halbzeitevaluierung des Programms JUGEND war um ein Jahr vorgezogen worden, damit die betreffenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen bei der Erstellung des Entwurfs des neuen Programms im Jugendbereich berücksichtigt werden konnten. Der Kommissionsbericht war auf der Grundlage von Studien über die Auswirkungen des Programms, externer Evaluierungen, Seminare und themenbezogene Workshops sowie einer Befragung der verschiedenen Akteure des Programms JUGEND (der nationalen Verwaltungen, der nationalen Agenturen, Jugendorganisationen der Mitgliedstaaten und der am Programm teilnehmenden Drittstaaten, Jugendbetreuer und Wissenschaftler) erstellt worden. Zwischen 2000 und 2002 ermöglichte das Programm mehr als 34.000 verschiedene Projekte, an denen rund 345.000 Jugendliche beteiligt waren.

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