Der Jugendministerrat hat auf seiner Sitzung den Bericht der Kommission mit dem Titel "Zwischenevaluierung des Aktionsprogramms JUGEND 2000-2006 (Berichtszeitraum 2000-2003)" verabschiedet.
Die Evaluierung des Programms JUGEND zum Ende des vierten Jahres seiner Durchführung fällt insgesamt positiv aus. Die Evaluation habe erwiesen, dass mit dem Programm bei teilnehmenden Jugendlichen, bei vielen Jugendorganisationen und bei zahlreichen lokalen, regionalen und nationalen jugendpolitischen
Maßnahmen große Wirkung erzielt wird. Der Entwurf der Schlussfolgerungen sieht vor, dass der Rat die Empfehlungen der Evaluation übernimmt und im zweiten Teil des Programms (bis Ende 2006) unter anderem:
Die Halbzeitevaluierung des Programms JUGEND war um ein Jahr vorgezogen worden, damit die betreffenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen bei der Erstellung des Entwurfs des neuen Programms im Jugendbereich berücksichtigt werden konnten. Der Kommissionsbericht war auf der Grundlage von Studien über die Auswirkungen des Programms, externer Evaluierungen, Seminare und themenbezogene Workshops sowie einer Befragung der verschiedenen Akteure des Programms JUGEND (der nationalen Verwaltungen, der nationalen Agenturen, Jugendorganisationen der Mitgliedstaaten und der am Programm teilnehmenden Drittstaaten, Jugendbetreuer und Wissenschaftler) erstellt worden. Zwischen 2000 und 2002 ermöglichte das Programm mehr als 34.000 verschiedene Projekte, an denen rund 345.000 Jugendliche beteiligt waren.