...und starten mit einem Jugendevent "Junge Menschen als Akteure und Vektoren des interkulturellen Dialogs" Anfang Juli.
Frankreichs Europaminister Jean-Pierre Jouyet hatte es in seiner Rede Ende August 2007 schon angekündigt: Die französische EU-Präsidentschaft, die am 1. Juli 2008 begonnen hat, wird sich unter anderem um eine „europäische Generation“ für ein „Europa der Zukunft“ bemühen. Jouyet sprach von einem wachsenden Bewusstsein junger Leute für die Bedeutung einer persönlichen europäischen Ausrichtung, was zum Beispiel ein „Erasmus Plus“ - Programm umfassen könne, das sich auf den Austausch beruflicher Erfahrung richte.
Zumindest die Tat, die den Worten folgt, lässt auf Priorität hoffen: Schon in der ersten Woche der französischen Präsidentschaft, vom 5. bis 9. Juli, startet das erste Jugendevent in Marseille. Das Treffen von Jugendvertreterinnen und Vertretern mit politischen Entscheidungsträgern findet im Rahmen des Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs und befasst sich entsprechend mit der Rolle junger Menschen „als Akteure und Vektoren des interkulturellen Dialogs“. (lat. vector „jemand, der trägt, zieht oder befördert“, aber in der Biologie auch „Krankheitserreger“). Es werden 150 Jugendvertreter aus 50 Ländern (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), Staaten des Mittelmeerraums) daran teilnehmen. Neben den jungen Delegierten aus den einzelnen Staaten werden Vertreter europäischer Vereinigungen, eine Delegation des Europäischen Jugendforums sowie eine Reihe von Experten erwartet.
Fünf Themen stehen auf der Tagesordnung:
Die Seite der französischen EU-Ratspräsidentschaft: www.ue2008.fr