Deutschland, Portugal und Slowenien bilden ein EU-Präsdentschaftsteam, das sich viel vorgenommen hat: In den nächsten 18 Monaten sollen die Weichen für eine europäische Jugendpolitik ab 2009 gestellt werden.
Auf der Sitzung der EU-JugendministerInnen am 16.02.2007 präsentierte die deutsche Bundesministerin ein Diskussionspapier, auf dessen Grundlage die Troika der EU-Präsidentschaften über die nächsten 18 Monate den Rahmen für die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich überprüfen und stärken will.
Deutschland, Portugal und Slowenien schlagen darin vor, das neue Konzept des "Vorsitz-Teams" zu nutzen, um mehr Kohärenz und Effizienz bei der Entwicklung der Jugendpolitik zu erzielen. Ziel ist es, zum einen die Grundsätze für das Konzept der "Team-Präsidentschaft" festzulegen, diese konsequent umzusetzen und damit zum anderen einen Rahmen zu schaffen, der die EU-Kommission in die Lage versetzt, fundierte und reflektierte Vorschläge für die weitere Zusammenarbeit im Jugendbereich ab 2009 zu unterbreiten. Wörtlich heißt es dazu: "Die Zusammenarbeit innerhalb eines Vorsitz-Teams, dessen frühzeitige Zusammenarbeit mit dem nachfolgenden Team sowie eine kontinuierliche Koordinierung mit der Europäischen Kommission müssen als zentrale Instrumente des Rates zur Förderung der Effizienz, Außenwirkung und Kohärenz der Jugendpolitik in Europa verankert werden."
Zentrales Thema für die drei aufeinanderfolgenden Präsidentschaften ist dabei "Gesellschaftliche Beteiligung und berufliche Integration junger Menschen", wobei jeder Vorsitz seine eigenen Prioritäten festlegt. Als gemeinsame Grundsätze sollen wurden unter anderem festgehalten:
Deutschland, Portugal und Slowenien halten es für empfehlenswert, das Spektrum der in den kommenden Jahren im Jugendbereich zu erörternden Themen nach und nach auszuweiten. Dies betrifft beispielsweise die folgenden Themen: