Im Dezember 2010 veröffentlichte der Ausschuss der Regionen (AdR) die Studie "Mobilität junger Freiwilliger in Europa", in der die Bedingungen des grenzübergreifenden Austauschs von Freiwilligen zwischen 18 und 30 Jahren innerhalb der EU untersucht und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung erarbeitet werden.
Mit der Studie "Mobilität junger Freiwilliger in Europa" sollten vor allem die konzeptionellen und praktischen Probleme, die die Mobilität junger Freiwilliger in Europa behindern, untersucht werden.
Die Inspiration für diese Studie ging von der Stellungnahme des Ausschusses der Regionen zum Vorschlag für eine Empfehlung des Rates über die europaweite Mobilität junger Freiwilliger aus. Der Ausschuss hatte hervorgehoben, dass es bislang an eingehenden Untersuchungen zur Freiwilligenarbeit und damit an Erkenntnissen fehlt, die eine neue Politik bewirken könnten, welche den tatsächlichen Gegebenheiten bei der Freiwilligenarbeit Jugendlicher in Europa gerecht wird. Gegenstand derartiger Untersuchungen müssten die unterschiedlichen Systeme, Vorschriften und Regelungen sein, die in den einzelnen Mitgliedstaaten für die Freiwilligenarbeit gelten, ferner die Wünsche (potenzieller) junger Freiwilliger und die Hindernisse, denen sie begegnen, wenn sie grenzüberschreitend Freiwilligenarbeit leisten wollen, sowie die Frage, welchen Nutzen die Freiwilligenarbeit den jungen Freiwilligen selbst und ihrer Heimat- und der Gastregion bringt.
Die Freiwilligenarbeit ist trotz gewachsenem Interesse ein wenig erforschtes Gebiet. Mit dieser Studie soll eine Forschungslücke geschlossen werden, um so eine neue Politik zu bewirken, die den tatsächlichen Gegebenheiten bei der Freiwilligenarbeit Jugendlicher in Europa gerecht wird.
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