Für eine angemessene Finanzausstattung von JUGEND IN AKTION - AGJ erinnert an Koalitionsvertrag

Der Vorstand der AGJ spricht sich gegen eine reale Absenkung der Fördersumme für das EU-Programm JUGEND IN AKTION aus. Angesichts der Ausweitung der beteiligten Programmländer, der Erweiterung der Altersbegrenzung und der Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich fordert er eine angemessene Finanzausstattung für den Förderzeitraum 2007 - 2013.

via AGJ

Anlass für den vorliegenden Beschluss war der auf dem letzten EU-Gipfel gefundene Kompromiss zum Haushaltsrahmen für 2007-2013 mit seinen möglichen negativen Konsequenzen für die finanzielle Ausstattung der EU-Programme in den Bereichen Förderung der Zivilgesellschaft, Kultur und lebenslanges Lernen und damit unter anderem für "JUGEND IN AKTION".

Ausdrücklich erinnert die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe in ihrem Papier an die Aussagen aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vom 11.11.2005, in dem es heißt: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass die finanzielle Ausstattung des EU-Programms „Jugend in Aktion“ für den Zeitraum 2007 bis 2013 die Ausweitung der beteiligten Programmländer, die erhöhte Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, sowie die Erweiterung der Altersgrenzen der Jugendlichen entsprechend berücksichtigt."

Die AGJ weist darauf hin, dass für das Nachfolgeprogramm JUGEND IN AKTION die Umsetzung des vorgeschlagenen Haushaltrahmens einer realen Kürzung der Mittel um rund 12% im Vergleich zum laufenden Programm JUGEND (2000 – 2006) entspräche.

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