Noch immer gibt es in Europa kein einheitliches Instrument, das schwarz auf weiß festhält, was man gelernt haben könnte in einer Jugendbegegnung, beim Europäischen Freiwilligendienst oder in einer Jugendinitiative. Dies soll sich nun bald ändern. Das neue Programm JUGEND IN AKTION wird ab 2007 den YOUTH-PASS als neues Instrument einführen.
Lebenslanges Lernen bedeutet mehr als nur Bildungsabschlüsse, Berufsqualifizierung und stete Weiterbildung – auch Nicht-formales Lernen zum Beispiel in der und durch die Jugendarbeit gehört dazu. Dies ist jedoch nur möglich, wenn es gefördert und anerkannt wird.
YOUTH-Pass
Mit dem YOUTH-PASS für das neue Programm JUGEND in Aktion (2007 – 2013) wird der Prozess zur Anerkennung Nicht-formalen Lernens konkret angestoßen. Jeder, der ab 2007 im Programm JUGEND in Aktion Erfahrungen sammeln konnte, kann zukünftig durch den YOUTH-PASS sein “Non-formales Know-how” belegen. Von Nutzen ist der Pass dann bei der nächsten Bewerbung oder beim ehrenamtlichen Engagement. Auch für die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten kann er hilfreich sein und somit als eine Entscheidungsgrundlage für weitere Bildungsprozesse dienen. Mit der Entwicklung wurde das SALTO Training and Cooperation Resource Centre/Deutschland mit Sitz bei JUGEND für Europa von der Europäischen Kommission beauftragt.
Ziel ist es, bis Ende 2006 erste praxisfähige Elemente des YOUTH-PASS zu entwickeln. Damit würde er zu einem festen Bestandteil der neuen Programmgeneration JUGEND IN AKTION.
Doch vor dem Einsatz kommt die Entwicklungs- und Testphase. Daher wird SALTO in den nächsten Monaten:
Wer Fragen oder Ideen zum neuen Instrument zur Erfassung Nicht-formalen Lernens hat, kann sich an Rita Bergstein bei JUGEND für Europa wenden. Mit Rita Bergstein konnte das Team von JUGEND für Europa seit 01. Mai 2005 eine neue Kollegin begrüßen, die bei SALTO mit dem Arbeitsschwerpunkt YOUTH-PASS betraut ist.
Mehr zum YOUTH-PASS finden Sie auch auf den SALTO-Internetseiten.