Die wachsende Europäisierung des persönlichen Alltags in Gesellschaft und Politik macht „interkulturelle Kompetenz“ zu einem Schlüsselfaktor für das gemeinsame Leben im erweiterten Europa. In ihrem Artikel arbeitet die Autorin, Eva Feldmann-Wojtachnia (C.A.P), Voraussetzungen und Möglichkeiten einer gezielte Bildungsstrategie für junge Menschen heraus.
Die wachsende Europäisierung des persönlichen Alltags in Gesellschaft und Politik macht "interkulturelle Kompetenz" zu einem Schlüsselfaktor für das gemeinsame Leben im erweiterten Europa. Die Ablehnung der Referenden zur Europäischen Verfassung zeigt, wie die Europäische Politik leicht zur Überforderung, gerade für junge Menschen werden kann. Damit steht die politische Bildung vor neuen Herausforderungen. Bisher ist ihr Blickwinkel vielfach zu eng.
Erforderlich ist eine multilaterale, erweiterte Perspektive von Europa. Angesichts der aktuellen Krise, in welche die Europäische Union geraten ist, kann nicht darauf vertraut werden, dass das entsprechende europäische Bewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern von selbst entsteht. Eine gezielte Bildungsstrategie ist nötig.
Eva Feldmann-Wojtachnia (1965), M.A., ist Kultur- und Religionswissenschaftlerin und arbeitet für die Forschungsgruppe Jugend und Europa, Centrum für angewandte Politikforschung (C.A.P) an
der Ludwig-Maximilians-Universität München.