Der Jugendministerrat hat auf seiner Sitzung am 16.02.2007 einige Kernbotschaften zum Europäischen Pakt für die Jugend zusammengestellt, die den Regierungschefs auf ihrem Frühjahrsgipfel präsentiert werden sollen. Der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit steht dabei im Vordergrund.
Die erste Botschaft lautet: Es gibt Fortschritte bei der Umsetzung des Pakts. ZwaR merkten die MinisterInnen an, dass diese Ansätze nicht immer so umfassend oder integriert waren, dass sie zufrieden stellende Ergebnisse gezeitigt hätten. Die Mitgliedstaaten hätten aber dem Europäischen Pakt für die Jugend entsprechend ein breites Spektrum von Maßnahmen ergriffen, einschließlich Ausbildungsmaßnahmen, finanzieller Anreize für Arbeitgeber zur Einstellung junger Menschen und der Reform der Arbeitsvermittlungsdienste.
Das Papier macht deutlich, wie sehr man den Europäischen Pakt im Moment als Instrument zur erfolgreichen Umsetzung der Lissabon-Strategie sieht und dementsprechend nutzen möchte. Die JugendministerInnen messen der Jugenddimension - das heißt die verstärkte Umsetzung jugendrelevanter Maßnahmen in den Bereichen Beschäftigungsförderung, soziale Eingliederung und im Übergang von Schule zu Beruf - auf allen Ebenen eine ausschlaggebende Bedeutung bei.
Im Zuge der weiteren Umsetzung des Pakts sollten die Mitgliedstaaten besonderes Gewicht auf die folgenden Prioritäten legen: