Besser, schneller, weiter: Qualitätsentwicklung bei JUGEND IN AKTION

EU-Kommission zieht Schlussfolgerungen aus der Evaluation von JUGEND (2000 - 2006).

via Generaldirektion für Bildung und Kultur

Die EU-Kommission hat dem Begleitausschuss des Programms JUGEND IN AKTION die wesentlichen Ergebnisse und Empfehlungen der europaweiten Evaluation des Programms JUGEND - 2000 bis 2006 (siehe NEWS...) vorgestellt. Gleichzeitig hat sie Schlussfolgerungen für das aktuelle Programm JUGEND IN AKTION gezogen. Ihre wichtigsten Vorhaben sind unter anderem:

  • Bessere Einbeziehung benachteiligter Jugendlicher: Es sollte eine Strategie entwickelt werden, um mehr Jugendliche mit niedrigem Bildungsniveau zu erreichen, unter anderem durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.
  • Bessere Beteiligung der Jugendlichen an der Projektvorbereitung: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten häufiger an der Vorbereitung von Projekten beteiligt werden. Hierzu wäre es zweckdienlich, spezielle Schulungen zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Projekten für Jugendarbeiter und Jugendliche anzubieten.
  • Bessere Unterstützung der Jugendarbeiter: Es wird eine bessere Analyse der Bedürfnisse der Fachkräfte der Jugendarbeit empfohlen, auf deren Grundlage maßgeschneiderte Trainingsangebote entwickelt werden sollten. Die Kommission wird prüfen, wie die Jugendarbeiter besser in die Konsultationsprozesse einbezogen werden können.
  • Bessere Unterstützung der Projektträger: Die nationalen Agenturen haben eine wichtige Unterstützungsfunktion für das Gelingen von Maßnahmen und die Arbeit der Träger. Die Kommission rät, die wichtigsten bei der Antragstellung auftretenden Hindernisse zu ermitteln und abzustellen.
  • Aufstockung der Mittel für die nationalen Agenturen: Einige nationale Agenturen verfügen nicht über die für eine angemessene Unterstützung der für die Projektträger erforderlichen Ressourcen. Die Mittel für diese Agenturen sollten aufgestockt werden.
  • Beschleunigte Auszahlung der Mittel an die nationalen Agenturen: Die Kommission sollte die Mittel ohne Verzögerung an die nationalen Agenturen auszahlen.
  • Bessere Kontrolle der Ergebnisse: Die Kommission wird eine Strategie zur ständigen Bewertung des Programms, unter anderem zur Datenerhebung, entwickeln. Dafür will sie das IT-Werkzeug verbessern, das von den nationalen Agenturen eingesetzt werden muss.
  • Bessere Sichtbarkeit des Programms: Um mehr Jugendliche als Teilnehmer zu gewinnen und die Jugendarbeiter besser über die vorhandenen Möglichkeiten zu informieren, soll der Bekanntheitsgrad des Programms erhöht werden. Auch der Austausch vorbildlicher Verfahren, so die Kommission, kann zu einer besseren Sichtbarkeit beitragen.